Die deutsche Meisterschaft ist gerade erst ausgespielt, da lockt das nächste Event im Hockey – auch wenn es erst 2020 die EM ist.

Die deutsche Meisterschaft ist gerade erst ausgespielt, da lockt das nächste Event im Hockey – auch wenn es erst 2020 die EM ist.
Das offizielle Logo der EM 2020 in Krefeld.

Das offizielle Logo der EM 2020 in Krefeld.

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Das offizielle Logo der EM 2020 in Krefeld.

Das Lob ist gerade erst verhallt, Zelte, Tribüne und Catering-Stände abgebaut, die Müdigkeit aus den Kleidern geschüttelt – da wartet bereits die neue Aufgabe auf den Crefelder HTC, seine Mitglieder und die Orga-Crew um CHTC-Club-Manager Robert Haake und Hans-Werner Sartory. Die Europameisterschaften im Hallen-Hockey kommen 2020 nach Krefeld. Das ist zwar noch ein bisschen hin, gleichwohl wird Krefeld Mittelpunkt der Hockey-Welt sein, wenn die acht besten Teams des Kontinents vom 17.-19. Januar 2020 ihren Meister ausspielen.

Als die Anfrage vom Verband kam, ging alles ganz schnell

Die Nachricht kam am Mittwoch recht plötzlich und unvermittelt auf den Markt. Der europäische Verband hatte beim Deutschen Hockey Bund angefragt, ob denn nicht die Top-Hallen-Nation Deutschland auch mal wieder eine EM ausrichten wolle – nach 2012 in Leipzig. Und so kurzfristig die Anfrage an den Verband kam, so zügig sagte der zu, angesichts der am vergangenen Wochenende ausgerichteten Deutschen Meisterschaft auf dem Feld im Stadtwald unter Federführung des CHTC.

Vorsitzender Dirk Wellen braucht nicht lange überlegen, sagt in Abstimmung mit dem Orga-Team zu. Denn gutes Management wird geschätzt bei solcherlei sportlichen Höhepunkten. Und den Nachweis dafür, haben die Krefelder bei der deutschen Meisterschaft eindruckvoll unter Beweis gestellt. Noch nie kamen so viele Zuschauer zu den Final Four. Jeweils über 4000 an jedem der beiden Veranstaltungstage am Samstag und Sonntag.

Club-Manager Haake: „Die Stadt hat iher Unterstützung zugesagt“

Für die EM in der Halle in 18 Monaten gibt es aktuell nicht mehr als den Zuschlag des Verbandes. Club-Manager Robert Haake sagt: „Wir wissen tatsächlich jetzt noch nicht, in welcher Halle wir spielen, ob im König-Palast oder in der Glockenspitzhalle.“ Haake betont gleichwohl die Kooperationsbereitschaft der Stadt bei diesem Thema. Mit Sportdezernent Thomas Visser sei Kontakt aufgenommen worden. Und alles, was es akut abzustimmen gegeben habe, sei schnell erledigt gewesen. Haake: „Die Stadt hat ihre Unterstützung zugesagt.“

Um bis dahin nicht aus der Übung zu kommen, richtet der Crefelder HTC die nächste Endrunde um die deutsche Meisterschaft Ende Mai 2019 ebenfalls auf seiner Anlage aus. Dazu hat der Verband bereits zu Zusage gegeben. Im Rennen ist auch noch ein Pro-League-Spiel. Diese Runde für die Nationalmannschaft soll in der kommenden Saison neu eingeführt werden – angedacht ist ein Spiel in Krefeld gegen Argentinien. Das wäre dann zeitnah an der Endrunde im kommenden Jahr. Zwei Fliegen mit einer Klappe könnte der CHTC dann schlagen.

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