Rick Adduono
Der Kanadier möchte die Pinguine in dieser Spielzeit unbedingt in die Playoffs führen.

Der Kanadier möchte die Pinguine in dieser Spielzeit unbedingt in die Playoffs führen.

citypress Krefeld Pinguine

Der Kanadier möchte die Pinguine in dieser Spielzeit unbedingt in die Playoffs führen.

Welche berühmte Persönlichkeit würdest Du gerne mal treffen und warum?

Ich würde gerne viele Menschen treffen: berühmte Athleten und Trainer, Golfer und Schauspieler. Menschen, die etwas zu meinem Wissen hinzufügen könnten. Die NHL-Legende Scotty Bowman habe ich schon einmal getroffen. Auch den Golfer Stewart Payne. Das war Ende der 1990er-Jahre, kurz bevor er bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückte.

Welche anderen Sportarten außer Eishockey interessieren Dich?

Ich liebe es, eine schöne Runde Golf zu spielen. Als ich jung war, habe ich Baseball gespielt und Kanada bei den World Series vertreten. Auch Bowling habe ich früher mit Begeisterung gespielt. Mit 14 Jahren war ich bei der nationalen kanadischen Meisterschaft dabei. Zu Highschool-Zeiten war auch Football einer meiner Favoriten. Eishockey war aber immer die absolute Nummer 1 für mich!

Als Kind warst Du Fan welcher Mannschaft (Eishockey, Fußball, etc.)?

Das waren die Boston Bruins in der NHL. Spieler wie Bobby Orr und Derek Sanderson waren meine Helden.

Welches ist das beste von Dir selbst zubereitete Gericht?

(Lacht:) Wenn meine Frau Melanie nicht hier ist, halte ich es eher einfach. Aber das beste Gericht wäre Lamm mit Parmesan überbacken und Spaghetti mit Fleischsoße. Auch Knoblauchbrot muss dabei sein.

Was befindet sich bei Dir immer im Kühlschrank?

Obst, Milch, Sprudelwasser, Gurken, Sellerie und tiefgefrorene Pizza, wenn es mal schnell gehen muss.

Welchen Beruf würdest Du ausüben, wenn Du kein Eishockeytrainer wärst?

Ich habe viel als Installateur für Sanitär- und Heizungstechnik gearbeitet. Meine Familie hatte immer den eigenen Betrieb „Adduono’s Sheet Metal & Heating Ltd“ in Thunder Bay. Auch während meiner Karriere war ich in den Sommermonaten immer als Monteur für unsere Firma unterwegs. Ich habe in Toronto eine Extraausbildung dafür gemacht.

Wer wolltest Du als Kind sein?

Für mich kam nichts anderes in Frage als ein Hockey Pro in der NHL.

Bei welcher TV-Serie lachst Du?

Ich liebe es, zur Entspannung mit meiner Frau TV zu schauen. Die Sopranos und Breaking Bad sind dabei genau das Richtige.

Womit verbringst Du am liebsten Deine Freizeit?

Da ich oft unglaublich viel Zeit im Job verbringe, ist mir die Zeit mit meiner Frau Melanie heilig. Am 9. November waren wir 45 Jahre zusammen, dafür danke ich Ihr von Herzen. Im Sommer steht zuhause natürlich auch der Rest der Familie, die Kinder und Enkelkinder, im Vordergrund. Ich habe sieben Enkelkinder. Die vier Jungs davon spielen alle Eishockey.

Was ist Dein Lieblingsreiseziel und warum?

In Sachen Eishockey bin ich verdammt viel unterwegs und habe auf der ganzen Welt tolle Menschen und interessante Orte kennengelernt. Ich hätte es mir nie träumen lassen, das alles erleben zu dürfen. Einen ganz bestimmten Ort kann ich da nicht rauspicken.

Wer war der beste Spieler, mit dem Du auf dem Eis gestanden hast?

Als Gegenspieler muss ich Bobby Orr und Wayne Gretzky wählen. Als Mitspieler meine Teamkollegen aus der Zeit in Birmingham, Rick Vaive und Michel Goulet. Beide haben eine riesige NHL-Karriere hingelegt, waren Torjäger mit mehr als 50 Treffern pro Saison. Aus meiner Trainerkarriere möchte ich noch Christian Ehrhoff nennen. Er verkörpert alles, was einen guten Eishockeyspieler ausmacht.

Was braucht man aus Deiner Sicht am meisten, um Profisportler zu werden?

Man muss es lieben, Eishockey zu spielen. So sehr, dass Du es nicht erwarten kannst, wieder auf dem Eis zu stehen, um Dich wieder zu beweisen und besser zu werden. Das muss neben einer starken Einstellung und klarem Verstand der tägliche Anspruch sein.

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