Der Krefelder trifft im Duell mit den DEG Metro Stars auf seinen Lieblingsgegner.

Krefeld. Eine Knieverletzung zwang Daniel Pietta am vergangenen Dienstag zu einer Pause. Die 0:5-Niederlage in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Hamburg Freezers erlebte der Stürmer der Krefeld Pinguine fernab des Eises. Doch rechtzeitig vor dem brisanten und wohl wieder emotionsgeladenen Straßenbahn-Duell am Samstag (19.30 Uhr) bei den DEG Metro Stars ist der 23-Jährige wieder einsatzfähig und wird seinen Platz zwischen Herberts Wasiljews und Boris Blank einnehmen. Dabei trifft Pietta quasi auf seinen Lieblingsgegner. Denn gegen die Düsseldorfer traf der Center zuletzt regelmäßig.

181 Strafminuten, zehn Tore und fliegende Fäuste in Düsseldorf

An das letzte Aufeinandertreffen in Düsseldorf dürfte Pietta allerdings nicht nur aufgrund der klaren 3:7-Niederlage höchst ungern zurückdenken. Rund fünf Minuten vor der Schlusssirene geriet er mit DEG-Kapitän Daniel Kreutzer aneinander. Er verlor den Boxkampf nicht nur klar nach Punkten, sondern handelte sich ebenso wie sein Kontrahent auch noch eine Sperre ein. Insgesamt 181 Strafminuten zeugten von einer temperamentvollen Auseinandersetzung zwischen den beiden rheinischen Rivalen.

Auch am Samstag dürfte es auf dem Eis wieder hektisch zugehen, dabei viel von Schiedsrichter Aumüller abhängen. "Es wird ein Spiel, das von Emotionen geprägt sein wird. Das konnte man schon in der vergangenen Saison in den Play-offs miterleben. Krefeld will sich noch für die Play-offs qualifizieren. Es wird sehr schwer", sagt beispielsweise Düsseldorfs Coach Harold Kreis, der ebenso wie Pinguine-Chefcoach Rick Adduono eine gewisse Müdigkeit bei seinen Spielern ausgemacht hat.

Das allein war allerdings nicht der Grund, dass Adduono zuletzt eine klare Niederlage gegen Hamburg miterleben musste. Vielmehr schien es ein Rückfall in alte Zeiten, denn selbst beste Einschussgelegenheiten ließen die Pinguine ungenutzt, wobei auch Freezers-Goalie Goepfert schlichtweg einen Glanztag erwischt hatte, während Pinguine-Schlussmann Scott Langkow bereits früh entnervt das Eis verließ. Dennoch, nicht nur für seinen Trainer ist Langkow der beste Goalie der Liga.

Und das wird er auch am Samstag wieder zeigen müssen, denn über einen  Mangel an Arbeit wird sich der Kanadier in Düsseldorf sicher nicht beklagen können. Vor allem das Trio Courchaine, Collins und MacDonald hat der Pinguine-Coach auf dem Zettel. Die eigenen Sturmreihen wird Adduono erneut umbauen. Roland Verwey spielt mit Charlie Stephens und Michael Endraß, während Rob Globke den dritten Block mit André Huebscher und Andreas Driendl bilden wird. Wahlweise ein Center spielt mit Marcel Noebels und Philip Riefers.

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