71 Personen betroffen wegen Fan-Marsch beim Derby gegen die DEG im September.

71 Personen betroffen wegen Fan-Marsch beim Derby gegen die DEG im Spetember.
DEL-Besuch bei der WZ: Pressechef Matthias Schumann (2. v.l.) mit dem Krefelder Alexander Morel, Ex-Pressesprecher der Pinguine sowie WZ-Verlagsleiter Daniel Poerschke (l.) und Sportchef Stephan Esser.

DEL-Besuch bei der WZ: Pressechef Matthias Schumann (2. v.l.) mit dem Krefelder Alexander Morel, Ex-Pressesprecher der Pinguine sowie WZ-Verlagsleiter Daniel Poerschke (l.) und Sportchef Stephan Esser.

Andreas Bischof

DEL-Besuch bei der WZ: Pressechef Matthias Schumann (2. v.l.) mit dem Krefelder Alexander Morel, Ex-Pressesprecher der Pinguine sowie WZ-Verlagsleiter Daniel Poerschke (l.) und Sportchef Stephan Esser.

Krefeld. Der DEL-Pressechef Matthias Schumann konnte am Donnerstag beim Besuch im WZ-Pressehaus an der Rheinstraße die drohenden Stadionverbote für Pinguine-Fans nicht bestätigen. Schumann: „Das kann ich erst, wenn intern alles abgeschlossen ist und ich in Kenntnis gesetzt worden bin.“

In der Fanszene der Pinguine brodelt es. Anlass ist ein ab Montag wirksames Stadionverbot für 71 Personen, die sich beim Heimderby gegen Düsseldorf am 24. September an einem Marsch beteiligt haben. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch eröffnet. Dies sei die Grundlage, um gegen alle am Marsch beteiligten Personen bundesweite Stadionverbote auszusprechen.

Angeblich sei keiner einzigen Person eine Straftat zuzuordnen. Angeblich wird auch einem 12-jährigen Mädchen Landfriedensbruch vorgeworfen. Bei den Personen sollen auch Fußballfans sein

DEL-Sprecher: Zunehmend auch Fußballfans beim Eishockey

DEL-Pressechef Schumann bestätigt den zunehmenden Trend, Fußballfans würden zusehends das Eishockey als Tummelplatz entdecken. Schumann: „Das hat mir unserer oberster Fanbeauftragter Thomas Schmitz berichtet.“

Aufgrund der drohenden Stadionverbote hatten die Fans schon gegen Nürnberg auf Protest geschaltet, die Unterstützung zurückgeschraubt und mit einem Spruchband ihren Unmut plakatiert: „Wie bei Erdogan in der Türkei, die Krefelder Polizei.“

Beim Auswärtsspiel am Sonntag in Augsburg verbunden mit der Sambafahrt, der gemeinsamen Rückkehr der Mannschaft im Zug, verzichten die Fans auf die geplante Choreographie, ebensowie in einer Woche im Derby gegen die Kölner Haie.

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