Pinguine gegen die Haie – seit dem letzten Duell beider punktet Köln, Krefeld indes kaum mehr.

Daniel Pietta bejubelt mit Marcel Müller sein Tor zum 2:0 gegen die Eisbären Berlin. Müller zum Derby: „Wir müssen an die Leistung aus dem Berlin-Spiel anknüpfen.“
Daniel Pietta bejubelt mit Marcel Müller sein Tor zum 2:0 gegen die Eisbären Berlin. Müller zum Derby: „Wir müssen an die Leistung aus dem Berlin-Spiel anknüpfen.“

Daniel Pietta bejubelt mit Marcel Müller sein Tor zum 2:0 gegen die Eisbären Berlin. Müller zum Derby: „Wir müssen an die Leistung aus dem Berlin-Spiel anknüpfen.“

Jochmann, Dirk (dj)

Daniel Pietta bejubelt mit Marcel Müller sein Tor zum 2:0 gegen die Eisbären Berlin. Müller zum Derby: „Wir müssen an die Leistung aus dem Berlin-Spiel anknüpfen.“

Krefeld. Wenn Dienstagabend (19.30 Uhr) die Kölner Haie zum Gastspiel im König-Palast bei den Krefeld Pinguinen antreten, verspricht das Spiel neben seinem Derby-Charakter auch ein Schlagabtausch im Kampf um die Play-offs zu werden.

Trotz aller Rivalität zwischen den Clubs gibt sich einer ganz cool. Im zweiten Vergleich mit seinem Ex-Club nach seinem Wechsel zu den Pinguinen verspürt Marcel Müller nicht die geringst Motivation, Dienstag zeigen zu müssen, dass sein Rauswurf in Köln im Herbst ein Fehler war. Gleichwohl ist Müller heiß auf das Duell mit dem KEC: „Für uns ist es wichtig, an die Leistung aus dem Berlin-Spiel anzuknüpfen“, sagt der Stürmer.

Denn bei zwei Spielen mehr auf dem Konto rangieren die Haie mit sieben Punkten Vorsprung vor den Pinguinen auf Rang sieben der DEL-Tabelle. Die Schwarz-Gelben hinken auf Rang elf nach einem guten Saisonstart den eigenen Erwartungen hinterher und mussten sowohl die Haie als auch die Düsseldorfer EG in der Tabelle passieren lassen.

Die Pinguine verspielen ein Polster von 14 Punkten

„Warum es bei uns vor allem nach der Pause im Dezember nicht gut lief, kann ich nicht richtig nachvollziehen“, sagt Müller, der in Augsburg mit seinem Tor einen Punkt in einem wie der Stürmer findet schlechten Spiel seines Teams sicherte.

Vor dem letzten Aufeinandertreffen mit den Haien standen die Pinguine mit 35 Punkten ganze 14 Zähler vor der Konkurrenz aus der Domstadt. Doch seit jenem 25. November, an dem die Haie mit 4:2 den Pinguinen das Nachsehen gaben und sich Adam Courchaine eine Schädelprellung zuzog, sind die Pinguine in der Tabelle Spieltag für Spieltag abgerutscht. Die Haie hingegen holten inklusive dem Heimsieg gegen die Krefelder aus den vergangenen 17 Spielen beachtliche 34 Punkte, die Krefelder aus 13 Begegnungen magere 13 Zähler.

Müller: Für mich war klar, das die Kölner unten rauskommen

Blickt man hingegen auf die Torstatistik, haben die Haie seit dem Heimsieg gegen die Pinguine lediglich ein Tor mehr erzielt und nur fünf weniger kassiert. So wurde aus der im Herbst noch gefeierten Vormachtstellung der Pinguine am Rhein sechs Wochen später nur noch die dritte Kraft im Vergleich des rheinischen Trios mit den Haien und der DEG.

Für das Adduono-Team wird es Dienstag darum gehen, durch einen Heimsieg den Rückstand auf die Haie auf vier Punkte schmelzen zu lassen. „Für mich war es klar, dass die Haie da unten rauskommen werden, weil sie viel Potenzial haben und das jetzt auch abrufen“, sagt Müller, der sich noch keine Gedanken über seine sportliche Zukunft über den Sommer hinaus gemacht hat. Für Müller zählt derzeit nur das Hier und Jetzt – und da steht das Derby gegen Köln an.

4900 Karten haben die Schwarz-Gelben für dieses hochbrisante Spiel bis gestern abgesetzt. Fehlen werden Josh Meyers, der konservativ an seiner Schulter behandelt wird und vier Wochen ausfällt, Thomas Supis und Christian Kretschmann. Bei Istvan Sofron ist ein Einsatz trotz des Kopftreffers von Teamkollege David Fischer aus dem Augsburg-Spiel sehr wahrscheinlich.

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