Gesprächsrunde mit einem Pinguine-Quintett lockt nur wenige Fans in die Kulturfabrik.

Pinguine - Wolfsburg
Daniel Pietta von den Krefeld Pinguinen

Daniel Pietta von den Krefeld Pinguinen

Jochmann, Dirk (dj)

Daniel Pietta von den Krefeld Pinguinen

Eishockey am Kufa-Strand, das haben die Pinguine Supporters mit ihrem Sommer-Hockey-Talk möglich gemacht. Doch knapp drei Wochen vor der Saisoneröffnung der KEV-Pinguine im König-Palast war das Interesse der Fans am Talk eher spärlich. Dabei standen mit Daniel Pietta und Heimkehrer Philip Riefers, Geschäftsführer Matthias Roos, Pressesprecherin Katharina Schneider-Bodien und Marketing-Mitarbeiter Tom Södler gleich ein aktuelles Pinguine-Quintett dem Moderatorenduo Holger Kuhlmann und Rolf Frangen in der Kulturfabrik Rede und Antwort.

Daniel Pietta gibt Einblicke in sein Schweden-Gastspiel

Zunächst vor - nach einsetzendem Regen später in der Kufa - gab Daniel Pietta Einblicke in sein Schweden-Gastspiel und in die Eishockey-WM in Dänemark: „Es war eine wichtige Erfahrung für mich, einmal außerhalb von Krefeld Eishockey zu spielen. Die Schweden spielen viel wilder, und ohne die Spielpraxis dort wäre ich nicht in die Nationalmannschaft gekommen. Bei der WM hatte unser Team nur wenig Glück. Das hatte die Olympiamannschaft kurz vorher völlig verbraucht.“

Mit sieben bis acht Spielern absolviert Pietta derzeit das Sommertraining, darunter natürlich Philip Riefers, der sich vor allem auf das Training mit dem neuen Pinguine-Trainer Brandon Reid freut: „Wohin die Reise des KEV in dieser Saison führt, ist schwer zu sagen. Doch mit harter Trainingsarbeit werden wir Erfolg haben.“

Herberts Vasiljevs feilt derzeit an seinem Abschiedsspiel

Geschäftsführer Matthias Roos wertet den Verkauf von vier Prozent mehr Dauerkarten nach der schwachen letzten Spielzeit derzeit als Erfolg. Optimistisch stimmt Roos zudem der nahezu optimale Spielplan mit dem Schlager gegen Düsseldorf kurz vor Heiligabend und dem Weihnachtsmatch gegen Augsburg am 2. Feiertag. Selbst einen Spielkader mit über 30 Akteuren erachtet Roos nicht als zu groß: „Alle Spieler besitzen die Chance sich zu zeigen. Wer einschlägt, erhält eine Lizenz.“

Abgerundet wurde die Talkrunde von Herberts Vasiljevs. Ein Jahr nach seinem Karriereende bastelt der immer noch in Krefeld beheimatete Ex-Profi an seinem Abschiedsspiel: „Am 25. August wird es eine große Show geben. Nachdem Richard Pavlikovsky und Center Jan Alinc zuletzt zugesagt haben, nicht zu vergessen natürlich Boris Blank, hoffe ich jetzt auf den Auftritt von Ivo Jan. Mit ihm habe ich 2006 tolles Eishockey gespielt.“

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