Pinguine verlieren auswärts gegen den ERC mit 0:3. Stürmer Adam Courchaine fällt aus.

Wenig Glück hatten die Krefelder Stürmer (weiße Trikots) Andreas Driendl (li.) und Boris Blank.
Wenig Glück hatten die Krefelder Stürmer (weiße Trikots) Andreas Driendl (li.) und Boris Blank.

Wenig Glück hatten die Krefelder Stürmer (weiße Trikots) Andreas Driendl (li.) und Boris Blank.

Fehrmann

Wenig Glück hatten die Krefelder Stürmer (weiße Trikots) Andreas Driendl (li.) und Boris Blank.

Krefeld. Die einen wollten ihre beeindruckende Serie von vier Siegen in Folge ausbauen, die anderen ihren ersten Heimsieg einfahren und sich für die vergangene Saison revanchieren. In Ingolstadt traf am Freitag der ERC auf die Pinguine. In den Play-off der Saison 2012/13 hatten sich beide Teams im Viertelfinale packende und harte Duelle geliefert, letztlich mit dem glücklicheren Ausgang für die Krefelder (4:2 Siege). Doch die Revanche der Ingolstädter gelang vor nur 2551 Zuschauern. Die Panther besiegten die Pinguine mit 3:0.

Das Verletzungspech bleibt den Krefeld Pinguinen weiter treu

Der Tabellenführer aus Krefeld startete allerdings unter schlechten Bedingungen: Entgegen aller Prognosen konnte Nick St. Pierre nicht auflaufen, die Abwehr musste wieder mit nur fünf Verteidigern auskommen. Neben Kevin Orendorz (Gehirnerschütterung) und den Langzeitverletzten Steve Hanusch, Kyle Sonnenburg, Herberts Vasiljevs sowie Francois Methot, fiel aber auch noch Adam Courchaine wegen Rückenproblemen kurzfristig aus. Weiteres Manko: Aufgrund des Verkehrs kamen die Pinguine erst um 18 Uhr an und hatten eine kürzere Vorbereitung auf das Spiel.

Zu Beginn des ersten Drittels zeigte sich bei den Pinguinen wieder ihre Schwäche im Powerplay. In Überzahl gaben die Krefelder keinen einzigen Torschuss ab, die Ingolstädter behielten ihre weiße Weste mit keinem einzigen Unterzahl-Tor in dieser Saison. Obwohl die Gastgeber mehr Druck machten und mehr Torschüsse abgaben, gelang ihnen kein Treffer. Während die Offensive der Pinguine blass blieb, verhinderte die gut stehende Abwehr konzentriert und kontrolliert einen Rückstand.

In Überzahl begannen die Pinguine das zweite Drittel, aber wieder konnten die Krefelder die personelle Überlegenheit nicht in einen Treffer ummünzen. In der 25. Minute ging die Krefelder Defensiv-Taktik nicht auf. Ingolstadts Verteidiger Michel Périard entwischte Boris Blank, für Torhüter Tomas Duba gab es bei dem verdeckten Schuss nichts zu Halten. Doch die Pinguine gaben nicht auf und spielten offensiv aktiver. Martin Schymainski kam zu einer Großchance (31.), schoss aber am Tor von Timo Pielmeier vorbei. Auch in der 35. Minute vergab er frei vor dem Panther-Torwart .„Wir produzieren kaum Schüsse und verlieren zu viele Scheiben. Das ist nicht unser Spiel“, kritisierte Co-Trainer Reemt Pyka schon nach dem zweiten Drittel.

Im letzten Drittel blieben die Pinguine bis zum Power Break wieder weitgehend blass. Die Krefelder übten gegen bissigere Ingolstädter wenig Druck auf das Tor aus. Danach machten es die Ingolstädter in Überzahl besser als die Pinguine: Patrick Hager passte mit gutem Auge auf Timothy Conboy, der an der Blauen Linie zum 2:0 (51.) abzog. Doch für die Pinguine kam es noch bitterer. John Laliberte scheiterte in 56. Minute erst an Tomas Duba, kam aber hinter dem Tor noch mal an den Puck und schoss ihn dem auf dem Eis liegenden Pinguine-Torhüter an den Schoner. Das 3:0 war gleichzeitig der Endstand.

Tor: Duba (Lang); Abwehr: Robar, Fischer – Meyers, Akdag – Mebus; Angriff: Clark, Pietta, Kretschmann – Sofron, Voakes, Schymainski – Verwey, Driendl, Blank – Bauermeister, Klöpper

Bastian Haupt, Georg Jablukov

2561

1:0 (25:15) Périard (Claaßen, Warg), 2:0 (51:34) Conboy (Hager, Hahn), 3:0 (56:20) Laliberte

Krefeld Pinguine 6, ERC Ingolstadt 6
 

Das Heimspiel am Sonntag, 16.30 Uhr, können Sie wie gewohnt im Internet verfolgen unter www.wz-krefeld.de

Insgesamt war den Pinguinen das Fehlen von sechs Stammspielern deutlich anzumerken. Letztlich fehlte einfach die Kraft gegen starke Ingolstädter. Wieder erzielten die Krefelder in Überzahl kein Tor und verloren durch die Niederlage auch die Tabellenführung. Schon am Sonntag spielen die Pinguine im König-Palast gegen die Augsburger Panther.

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