Die Krefelder setzen mit einem 2:0-Sieg in Mannheim ihre Erfolgsserie in der DEL fort.

eishockey
Pinguine-Goalie Scott Langkow war von den Adlern am Mittwoch einfach nicht zu überwinden.

Pinguine-Goalie Scott Langkow war von den Adlern am Mittwoch einfach nicht zu überwinden.

Krefeld Pinguine

Dalfuss, Bild 1 von 2

Pinguine-Goalie Scott Langkow war von den Adlern am Mittwoch einfach nicht zu überwinden.

Mannheim. Die Pinguine bleiben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in der Erfolgsspur. Die Mannschaft von Chefcoach setzte sich am Mittwochabend auch im zweiten Gastspiel bei den Mannheimer Adler dank einer glänzenden Defensivleistung mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) durch. Roland Verwey und Patrick Hager trafen für die Krefelder, die damit den Kontakt zur Tabellenspitze halten. Dabei hatte es vor der Partie für Coach Rick Adduono eine Hiobsbotschaft gegeben. Zwar konnte Adduono wieder auf Andreas Driendl zurückgreifen, dafür musste der Kanadier allerdings neben Verteidiger Michail Kozhevnikov völlig überraschend auf Daniel Pietta verzichten. Der derzeit beste Scorer hatte sich vor der Abfahrt nach Mannheim mit einer Grippe abgemeldet. Die Folge: Adduono musste seine Angriffsformationen tüchtig durcheinanderwürfeln. Charlie Stephens rückte in den ersten Block, Patrick Hager ersetzte Stephens an der Seite von Duncan Milroy und Denis Shvidki, Michael Endraß komplettierte die Reihe mit Roland Verwey und Justin Kelly. Das so neu zusammengestellte Gäste-Team brauchte allerdings keine lange Anlaufzeit. Boris Blank, der nach 38 Sekunden bereits völlig frei verzog, Dusan Milo, dem allerdings beim Schussversuch aus aussichtsreicher Position der Schläger brach (3.) und Stephens (5.) hatten früh die ersten guten Einschussgelegenheiten vor dem Adler-Kasten, der diesmal von Lukas Lang, dem Sohn von Krefelds Torwart-Legende Karel, gehütet wurde. Und der Youngster zeigte sich auch in der Folge bei weiteren hochkarätigen Pinguine-Chancen von Stephens (16.) und Shvidki (20.) auf dem Posten.

Im Angriff bleiben die Gastgeber äußerst harmlos

Derweil richtetet sich das Augenmerk bei den seit vier Spielen sieglosen Mannheimern auf die jüngste Verpflichtung Niko Dimitrakos, der gute Ansätze zeigte und auch mit einem Rückhandschuss die erste Torchance der Gastgeber hatte.

Tor: Langkow (Kovacic); Abwehr: Pavlikovsky, Milo; Schopper, Akdag; Trepanier, Albers; Zerressen;Angriff: Blank, Stephens, Vasiljevs; Shvidki, Hager, Milroy; Verwey, Kelly, Endraß; Riefers, Driendl, Tepper Schiedsrichter:Brill

 

9654

0:1 (30:17) Verwey (Schopper, Akdag), 0:2 (55:27) Hager (Milroy, Albers)

 

Mannheim: 10 + 10 für Seidenberg; Pinguine: 8

Doch zumeist blieben die Gastgeber harmlos, Pinguine-Goalie Scott Langkow verlebte einen vergleichsweise ruhigen Abend. Auch weil die Krefelder die Adler früh störten, defensiv konzentriert zu Werke gingen und mit ihren Kontern immer brandgefährlich blieben. Ein solcher Konter bescherte den Gästen auch den verdienten Führungstreffer. Benedikt Schopper bediente mit einem Steilpasss aus dem Verteidigungsdrittel Verwey, der ein Zuspiel auf Tepper antäuschte, um Lang mit einem trockenen Schuss zu überraschen (31.). Auch im Schlussdrittel blieben die Bemühungen der Gastgeber erfolglos. Die Krefelder ließen nicht mehr viel zu und holten gut viereinhalb Minuten zum entscheidenden Schlag aus. Hager überwand nach einem Solo Lang zum 2:0-Endstand. „Das war ein perfektes Spiel. Wir haben zwar viele Chancen vergeben, aber defensiv sehr gut gestanden. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, lobte Adduono.

Leserkommentare (5)


() Registrierte Nutzer