Am Wochenende können die Krefelder die Teilnahme am Viertelfinale sichern.

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Benedikt Schopper (M.) soll wieder gemeinsam mit Sinan Akdag (l.) vor Scott Langkow (r.) abräumen.

Benedikt Schopper (M.) soll wieder gemeinsam mit Sinan Akdag (l.) vor Scott Langkow (r.) abräumen.

Harry Schindler

Benedikt Schopper (M.) soll wieder gemeinsam mit Sinan Akdag (l.) vor Scott Langkow (r.) abräumen.

Krefeld. In aller Ruhe konnten die Krefeld Pinguine am Dienstag den Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) abwarten. Und am Ende gehörten die Krefelder zu jenen Klubs, die am meisten von den Ergebnissen profitieren haben sollten. Denn die Konkurrenz im Kampf um die direkte Qualifikation fürs Play-off-Viertelfinale macht auf die Pinguine kaum Boden gut.

Ohne eigenes Zutun haben die Mannen um Chefcoach Rick Adduono ihre Ausgangsposition verbessert und benötigen rechnerisch nur noch drei Punkte, um sich die Pre-Play-offs zu sparen. Zwei Siege aus den restlichen vier Hauptrunden-Begegnungen würde den Krefeldern den vierten Platz und damit das Heimrecht in der Runde der letzten Acht bescheren.

Läuft alles optimal, können die Pinguine dieses Ziel bereits am Wochenende in den beiden Partien am Freitag bei den Hamburg Freezers (19.30 Uhr) und am Sonntag gegen den EHC München (18.30 Uhr) erreichen. Doch die kommenden Gegner stecken derzeit ebenfalls noch in den Positionskämpfen. Während die Freezers bei aktuell vier Punkten Rückstand auf die Kölner Haie als Zehnte noch die Pre-Play-offs in Reichweite haben, trennt den Aufsteiger aus München derzeit nur ein Zähler sowie ein Platz von der Viertelfinal-Teilnahme.

Der Chefcoach erwartet heftige Gegenwehr in den nächsten Spielen

Entsprechend heftige Gegenwehr erwartet Rick Adduono. Sowohl in Hamburg als auch gegen die Bajuwaren müsse sein Team hochkonzentriert und mit einer 100-prozentigen Einstellung aufs Eis gehen. Vor allem vor den Freezers hat der Chefcoach enormen Respekt. „Die Hamburger haben am Dienstag in Ingolstadt vor dem letzten Drittel schon 1:3 zurückgelegen und das Spiel trotzdem noch gewonnen“, sagt der Kanadier, der auch die 0:3-Heimniederlage gegen die Hanseaten Ende Januar noch gut im Gedächtnis hat.

Zwar konnten die Pinguine dagegen den ersten Vergleich in Hamburg dank eines Doppelschlags in 65 Sekunden durch Duncan Milroy und Patrick Hager für sich entscheiden, das Team der Freezers ist dennoch brandgefährlich, weil unberechenbar. Läuft es bei den Hamburgern, können sie jedes Team in der Liga schlagen.

Bis Mittwochmittag waren erst rund 2700 Eintrittskarten für das vorletzte Heimspiel der Hauptrunde am Sonntag gegen den EHC München verkauft. Die Pinguine kündigen für diese Begegnung ein buntes Rahmenprogramm an.
 

Erschwert wird die Aufgabe für die Pinguine dadurch, dass Top-Torschütze Richard Pavlikovsky wegen einer Knöchelverletzung in den beiden folgenden Begegnungen erneut nicht eingesetzt werden kann und vielleicht sogar für die Play-off-Runde geschont wird. Dafür kann Adduono wieder mit Benedikt Schopper

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