Die Krefelder verlieren bei den Iserlohn Roosters noch mit 3:4 nach Penaltyschießen.

Roland Verwey (rechts) erzielt mit der Rückhand gegen Goalie Aus den Birken das 1:0 gegen Iserlohn.
Roland Verwey (rechts) erzielt mit der Rückhand gegen Goalie Aus den Birken das 1:0 gegen Iserlohn.

Roland Verwey (rechts) erzielt mit der Rückhand gegen Goalie Aus den Birken das 1:0 gegen Iserlohn.

Roy Gilbert

Roland Verwey (rechts) erzielt mit der Rückhand gegen Goalie Aus den Birken das 1:0 gegen Iserlohn.

Iserlohn. Die Krefeld Pinguine haben zwei wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Play-off-Plätze in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegengelassen. Die Krefeld verspielten im Gastspiel bei den Iserlohn Roosters eine 3:0-Führung und mussten sich noch mit 3:4 (1:0, 2:0, 0:3, 0:0, 0:1) geschlagen geben. Morgen (18.30 Uhr) treffen die Mannen um Chefcoach Rick Adduono mit den Mannheimer Adler erneut auf einen direkten Kontrahenten.

Schon nach sieben Sekunden haben die Iserlohner die Chance zum 1:0

Schon nach sieben Sekunden gab es für die Pinguine die erste Schrecksekunde. Hancock lief völlig unbedrängt aufs Krefelder Tor zu, aber Goalie Scott Langkow konnte den Puck mit den Schonern abwehren. Auch die zweite Tormöglichkeit hatten die Gastgeber. Diesmal scheiterte Wilford an Langkow. Die Gäste kamen nur langsam auf Touren. Es dauerte fast elf Minuten, ehe Iserlohns Torhüter Aus den Birken erstmals eingreifen musste.

Nur wenig später vergab Boris Blank, der in Abwesenheit von Herberts Vasiljevs das "C" des Kapitäns auf der Brust trug, nach Vorlage von Charlie Stephens. Besser machte es Roland Verwey. Als Blank auf der Strafbank saß, eroberte er gegen Ardelan an der eigenen blauen Linie den Puck und war mit einem Rückhandschlenzer zum 1:0 erfolgreich (15.).

Auch in der Folge hatten die Pinguine, bei denen Jim Fahey wieder einsatzfähig war, ihren Gegner im Griff. Bis auf eine Drangperiode, in der Christensen und Hancock den Ausgleich auf dem Schläger hatten (30.). Doch mitten hinein schlug der neuformierte erste Block mit Blank, Daniel Pietta und Rob Globke zu. Schoppers langer Pass fand Pietta, der eiskalt verwandelte (32.). Nur rund zweieinhalb Minuten vollstreckte Blank nach Vorarbeit von Pietta und Globke ebenso cool. Hätte Serge Payer nicht das Lattenkreuz getroffen (36.), die Partie wäre nach zwei Dritteln entschieden gewesen.

So aber kamen die Sauerländern zurück. Kris Sparre (45.) und Insana im Powerplay (53.) brachten die Gastgeber auf 2:3 heran. Nachdem Verwey (57.) bei einem Alleingang das 4:2 vergeben hatte, markierten die Iserlohner 19 Sekunden vor Drittelende durch Daniel Sparre das 3:3. Im Penaltyschießen traf Giuliano als einziger von zwölf Schützen.

Krefeld Pinguine, Tor: Langkow (Kovacic), Abwehr: Fahey, Kozhevnikov; Akdag, Schopper; Grönvall, Cespiva; Angriff: Verwey, Stephens, Endraß; Globke, Pietta, Blank; Huebscher, Payer, Riefers

Schiedsrichter: Brill/Jablukov Zuschauer: 4060 Tore: 0:1 (14:20) Verwey (4-5), 0:2 (31:17) Pietta (Schopper), 0:3 (33:44) Blank (Pietta, Globke), 1:3 (44:41) K. Sparre, 2:3 (51:13) Insana (Veideman, Giuliano/5-4), 3:3 (59:41) D. Sparre (Veideman, Wilford), Penalty: Giuliano Strafminuten: Roosters: 8 + 10 für Hommel; Pinguine: 10

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