Die Krefelder haben am Freitag eine 0:1-Niederlage kassiert. Das Tor fiel im Penaltyschießen.

  Krefeld Pinguine
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Die Krefeld Pinguine – hier Duncan Milroy – haben am Freitag im Penaltyschießen mit 0:1 gegen die Mannheimer Adler verloren.

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Krefeld Pinguine

Krefeld. Wie schon die Begegnung in Wolfsburg so gab es auch im Duell der Krefeld Pinguine mit den Mannheimer Adlern am Freitagabend einen Vorgeschmack auf die Play-off-Runde. Knapp 5400 Zuschauer sahen im König-Palast eine intensive, hartgeführte und von der Taktik bestimmte Partie, die weitgehend von den Mannen von Chefcoach Rick Adduono dominiert wurde und die aber erneut erst in einer Extraschicht entschieden wurde. Letztlich entschied ein einziger Treffer eine nervenaufreibende Begegnung der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am Ende hatten die Krefelder in der elften Partie in Folge zwar gepunktet, das Spiel aber mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:0, 0:1) im Penaltyschießen verloren, weil Nicholas Dimitrakos, einer der beiden Neuen im Adler-Dress, als einziger verwandeln konnte. Manchmal schießt Geld eben doch Tore.

Die Pinguine Stürmer scheitern immer wieder an Brathwaite

Die beiden Zugänge aus der NHL, Nicholas Dimitrakos und Steven Reinprecht, haben die Qualität des Mannheimer Kaders zumindest auf dem Papier zweifellos erhöht. Beide standen am Freitag auch in der Startformation der Gäste, wobei Dimitrakos prompt für den ersten Aufreger in einer temporeichen Begegnung sorgte. Allerdings in negativer Hinsicht. Der 31-Jährige nagelte Boris Blank mit einem Check von hinten gegen die Bande und hatte Glück, dass Schiedsrichter Willi Schimm nur auf Stockcheck entschied (9.). Immerhin gab es die erste Überzahl für die Pinguine, die allerdings ohne zählbaren Erfolg blieb.

Genauso wie der Einsatz von Charlie Stephens und Dennis Shvidki, die an Adler-Goalie Brathwaite hängen blieben (2.). Auch Herberts Vasiljevs blieb im Duell mit dem Schlussmann zweimal nur zweiter Sieger (4./.8.). Nichts war es mit der frühen Führung, auch weil Boris Blank in der nächsten Überzahl-Situation (14.) und Vasiljevs (18.) völlig freistehend das Tor verfehlten.

Und die Mannheimer? Von ihnen war in der Offensive nur wenig zu sehen. Bezeichnend: Ihre erste Torchance verzeichneten die Gäste, als Benedikt Schopper auf der Strafbank saß, Dimitrakos im Powerplay nur knapp das Krefelder Gehäuse verfehlte. Wenn eine Mannschaft im Duell zwei der abwehrstärksten Teams der Liga zu Möglichkeiten kam, dann waren es die Gastgeber. Daniel Pietta (25.), Blank (33.), Duncan Milroy (34.) und kurz vor der zweiten Drittelpause wieder Pietta hatten das 1:0 auf dem Schläger, doch der erlösende Treffer wollte einfach nicht fallen.

Die Partie blieb in der Folge umkämpft, es schien, als würden beide Mannschaften nur auf den einen spielentscheidenden Fehler des Gegner warten. Die Mannheimer agierten dabei etwas offensiver, während die Pinguine zunehmend dem hohen Tempo Tribut zollen mussten. Die Zuspiele kamen nicht mehr so präzise, die Adler gewannen in der eigenen Zone zunehmend mehr Zweikämpfe.

Tor: Langkow (Kovacic); Abwehr: Pavlikovsky, Milo; Schopper, Akdag; Trepanier, Albers, Zerressen; Angriff: Blank, Pietta, Vasiljevs; Shvidki, Stephens, Milroy; Verwey, Kelly, Hager; Endraß, Driendl, Riefers; Tepper;



 

Schimm

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0:1 _ Penalty: Dimitrakos

Pinguine: 8, Adler: 12

Glumas, der mit einem Drehschuss am reaktionsschnellen Pinguine-Keeper Scott Langkow scheiterte (48.), hatte im Schlussabschnitt die erste glasklare Einschussgelegenheit für die Gäste, die sich in der Endphase aber durch unnötige Strafen selbst wieder arg in Bedrängnis brachten, es doch in die Verlängerung schafften.

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