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Krefeld Pinguine

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Die dritte Niederlage in Folge für die Krefeld Pinguine. Die Mannschaft von Rick Adduono vergab in Schwenningen zu viele Torgelegenheiten und unterlag am Sonntag am frühen Abend mit 1:2 nach Verlängerung.

40 Torschüsse – nur ein einziger Treffer. Es beschreibt das ganze Dilemma, in dem die Schwarz-Gelben momentan stecken. Nachdem ihnen am Freitag gegen Köln kein Treffer gelang, lieferten die Krefelder im Schwarzwald – abgesehen von einigen unnötigen Strafen – ein sehr gutes Auswärtsspiel ab. Taktisch diszipliniert und kaum individuelle Fehler. Nur blieb der Lohn für die harte Arbeit in Form von Punkten erneut weitestgehend aus.

Die Pinguine mussten im Schwarzwald ohne den erkrankten Marcel Müller auskommen. Martin Schymainski ersetzte den Torjäger in der ersten Reihe. Die Pinguine spielten ein gutes erstes Drittel, lagen dennoch nach 20 Minuten mit 0:1 in Rückstand. Sie ließen eine Vielzahl von Torchancen vor dem gegnerischen Tor liegen, Nick St.Pierre traf den Außenpfosten (11.), Christoph Gawlik (16.), Daniel Pietta (17.) und Maximilian Faber (19.) scheiterten alle an Dustin Strahlmeier. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber schon getroffen, weil die Pinguine ein Gegentor mit einem Mann weniger auf dem Eis hinnehmen mussten. Will Acton wurde zu spät angegriffen und traf ins kurze Eck. Dimitri Pätzold, der am Sonntag erneut den Vorzug gegenüber Patrick Klein erhalten hatte, sah unglücklich aus (14.).

Auch nach der ersten Pause blieben die Krefelder ihrer Linie treu: Viele Pucks auf das Tor bringen und auf Nachschüsse spekulieren. Doch Strahlmeier hielt zunächst alles was auf seinen Kasten kam. Doch dann konnte Markus Nordlund – nach tollem Pass von Pietta – den Torhüter aus seinem Tor locken. Der Finne kurvte hinter das Gehäuse, sah Diego Hofland, der per Direktabnehme zum 1:1 verwandelte. Für den 27-jährigen war es der erste Saisontreffer (29.).

Die Gastgeber blieben bei Kontern gefährlich, doch Pätzold war ein starker Rückhalt

Im Schlussdrittel hatten beide Mannschaften die gleiche Taktik: In der Defensive gut stehen und Fehler vermeiden. So waren Torszenen Mangelware. Brenzlig wurde es für die Schwarz-Gelben drei Minuten vor Spielende, als Alex Trivellato auf die Strafbank musste. Doch zur Überraschung der 3 563 Zuschauer hatten die Krefelder die Großchance das Spiel in regulärer Spielzeit zu gewinnen. Nordlund und Schymainski liefen alleine auf Strahlmeier zu, aber beim Versuch den Torhüter auszuspielen, rutschte dem Verteidiger der Puck über den Schläger (59.).

Tor: Pätzold (Klein); Abwehr: St.Pierre – Faber, Vainonen – Nordlund, Trivellato – Davis; Sturm: Trettenes – Feser – Gawlik, Schymainski – Pietta – Umicevic, Grygiel – MacKay – Miller, Hofland – Ness – Orendorz

Die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen. Es dauerte ganze 15 Sekunden, bis Istvan Bartalis alleine auf Pätzold zustürmte und zum Schwenninger Siegtreffer eiskalt verwandelte (61.). Damit standen die Krefelder wieder einmal nur mit einem Punkt da, in einem Spiel, in dem sie drei Zähler hätten holen können und müssen.

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