Ein Sieg im vierten Duell mit den Düsseldorfern ist enorm wichtig. Hagos spielt in Reihe drei.

Eishockey
Am 2. Weihnachtsfeiertag zogen die Pinguine gegen die Düsseldorfer den Kürzeren.

Am 2. Weihnachtsfeiertag zogen die Pinguine gegen die Düsseldorfer den Kürzeren.

Dirk Jochmann

Am 2. Weihnachtsfeiertag zogen die Pinguine gegen die Düsseldorfer den Kürzeren.

Krefeld. Ausgerechnet das Derby gegen die Düsseldorfer EG läutet für die Krefeld Pinguine die Endphase in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) im Kampf um die Teilnahme an den Pre-Playoffs ein. Waren die Begegnungen mit dem rheinischen Rivalen bei elf Pinguin-Siegen in Serie lange Zeit so etwas wie ein punktetechnischer Selbstläufer für die Schwarz-Gelben, ist die Ausgangslage vor dem vierten Aufeinandertreffen der beiden Tabellennachbarn eine andere. „Die Niederlage am 2. Weihnachtsfeiertag hat uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass Düsseldorf in dieser Saison nicht mehr mit dem Team aus den vergangenen beiden Spielzeiten zu vergleichen ist“, sagt Pinguine-Trainer Rick Adduono.

Der Kanadier erwartet von allen zur Verfügung stehenden Spielern, dass sie den Gegner heute Abend „auseinanderarbeiten“. Nach der Verletzung von Andreas Driendl wird dabei auch Yared Hagos direkt in seiner ersten Partie besonders gefordert sein.

Rick Adduono muss in Düsseldorf auf ein Quartett verzichten

Zusammen mit Martin Schymainski und Herberts Vasiljevs wird der Stürmer die dritte Angriffsreihe der Pinguine bilden. „Düsseldorf ist diese Saison definitiv ein schwerer Gegner“, sagt Hagos, der in der vergangenen Saison – noch in Diensten der Kölner Haie – drei von vier Spielen gegen die DEG gewann. Zwei Siege und eben diese bittere Niederlage am 26. Dezember – so lautet die aktuelle Bilanz der Pinguine im Straßenbahnderby. Fünf Punkte trennen die beiden Teams in der Tabelle.

Ein Sieg heute Abend würde die Karten im Kampf um die Pre-Play-offs wieder gehörig durchmischen. „Wir sind zu 100 Prozent bereit für diese Aufgabe und wissen um die enorme Wichtigkeit dieser Begegnung“, sagt Adduono. Neben Driendl werden im vierten Akt des DEG-Pinguine-Vergleichs auch Josh Meyers, Christian Kretschmann und Colin Long fehlen. Für Meyers wird in der kommenden Woche eine Carbonschiene angefertigt, um dem Verteidiger so schnell wie möglich wieder aufs Eis zu verhelfen. Long wird hingegen aufgrund eines Faserrisses in der Leiste wohl noch zwei Wochen ausfallen. Die DEG muss allerdings auch auf die Verteidiger Tim Conboy, Drew Schiestel und Shawn Belle verzichten

Derweil meldeten sich bei Krefeld Robin Weihager, Steve Hanusch und Tyler Beechey für das Derby einsatzbereit und das erwartet Adduono auch. „Jeder muss an die Schmerzgrenze gehen, damit wir unser Ziel von den Play-offs erreichen.“ Laut dem Kanadier müssen aus den verbleibenden zwölf DEL-Partien mindestens sieben Siege her, um in die Pre-Play-offs einzuziehen. Ein Sieg gegen die DEG wäre da fast wie ein doppelter Erfolg zu werten.

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