Bei der 3:7-Niederlage der Krefelder am Freitag Abend in Düsseldorf fliegen die Fetzen.

Freitag Abend, kurz vor halb zehn: Trainer Martin Jiranek wirkt total niedergeschlagen, hatte er doch auf einen Erfolg gehofft. Doch die Pinguine verlieren in Düsseldorf mit 3:7. Nun muss der Kanadier seinen Rausschmiss befürchten. (homü)
Freitag Abend, kurz vor halb zehn: Trainer Martin Jiranek wirkt total niedergeschlagen, hatte er doch auf einen Erfolg gehofft. Doch die Pinguine verlieren in Düsseldorf mit 3:7. Nun muss der Kanadier seinen Rausschmiss befürchten. (homü)

Freitag Abend, kurz vor halb zehn: Trainer Martin Jiranek wirkt total niedergeschlagen, hatte er doch auf einen Erfolg gehofft. Doch die Pinguine verlieren in Düsseldorf mit 3:7. Nun muss der Kanadier seinen Rausschmiss befürchten. (homü)

Freitag Abend, kurz vor halb zehn: Trainer Martin Jiranek wirkt total niedergeschlagen, hatte er doch auf einen Erfolg gehofft. Doch die Pinguine verlieren in Düsseldorf mit 3:7. Nun muss der Kanadier seinen Rausschmiss befürchten. (homü)

Düsseldorf. Martin Jiranek durchlebte am Freitag in dem für ihn immens wichtigen DEL-Spiel der Krefeld Pinguine bei den DEG Metro Stars ein Wechselbad der Gefühle.

Schnell lagen die Pinguine mit 0:3 hinten, kämpften sich nochmal auf 2:3 und später auf 3:4 heran, um dann doch mit 3:7 (0:2, 2:2, 0:3) den Kürzeren zu ziehen.

Ob der Coach damit auch am Sonntag daheim gegen die Eisbären Berlin noch hinter der Bande stehen wird, erscheint höchst fraglich. In der hektischen Schlussphase gab es boxerische Einlagen, viel Zoff und etliche Strafen - hüben wie drüben. Bitter: Das Krefelder Duo Pietta und Wasiljews ist am Sonntag gesperrt.

Die Leiden von Jiranek begannen früh. Als Benedikt Schoppers das erste Überzahlspiel der Pinguine mit einem katastrophalen Stockfehler startete, dürfte der Trainer schon geahnt haben, dass der Abend im Düsseldorfer Dome einen unangenehmen Verlauf nehmen könnte. Denn, dass MacDonald den Stockfehler Schoppers prompt zum Führungstreffer für die DEG nutzte, passt zur bisherigen Saison.

Jim Fahey macht seinem Coach einen Strich durch die Rechnung

Was blieb Jiranek da übrig, als hilflos die Hände in die Höhe zu reißen, sich an den Kopf zu fassen und eine abwertende Handbewegung in Richtung des Sündenbocks loszulassen. Den zweiten Gegentreffer nahm der Coach schon äußerlich gelassener hin, denn auch ihm war die Körpersprache seiner Akteure nicht entgangen, die schon vor dem 0:2 durch Courchaine (9.) wenig Gutes versprach.

Tor: Langkow (Kovacic);
Abwehr: Pavlikovsky, Grönvall; Fahey, Rourke; Akdag, Schopper, Cespiva;
Angriff:
Noebels, Wasiljews, Blank; Verwey, Pietta, Endraß; Globke, Stephens, Hager; Driendl, Riefers, Huebscher

7330

Aumüller

1:0 (5:45) MacDonald (4-5),
2:0 (8:55) Courchaine (Caldwell),
3:0 (20:41) Reid (Collins/5-4),
3:1 (22:02) Rourke (Stephens/4-5),
3:2 (31:39) Stephens (Globke),
4:2 (39:48) Murphy (MacDonald/4-5),
4:3 (41:42) Verwey (Pavlikovsky, Pietta),
5:3 (44:54) Harrington (Caldwell, Kaufmann),
6:3 (51:24) Kreutzer (Reimer),
7:3 (59:43) Kaufmann (Courchaine)

DEG: 23 + Spieldauer für Kreutzer + 10 + Spieldauer für Murphy + 10 für Collins;
Pinguine: 38 + Spieldauer für Pietta, + Spieldauer für Wasiljews + 10 für Schopper

Was auch immer Jiranek seinen Mannen in der Drittelpause gesagt haben sollte, Jim Fahey machte seinem Coach gleich zweimal einen Strich durch die Rechnung. Zunächst kassierte der NHL-erfahrene Verteidiger für ein dummes Foul die fällige Zweiminuten-Strafe. Ebenso dumm nur, dass in Daniel Pietta schon ein Krefelder draußen saß: Die DEG nutzte dies in Person von Reid nach nur zehn Sekunden ebenso eiskalt aus wie zwölf Sekunden vor Drittelende, als Fahey Murphy ungehindert zum Torschuss kommen ließ.

Damit war den Pinguinen erneut der Wind aus den Segeln genommen worden. Just als sie nochmal auf 2:3 herangekommen und drauf und dran waren, den Ausgleich zu erzielen. Denn urplötzlich hatten sich die Gäste aufgebäumt. Auch die Umstellungen von Jiranek, der Hager neben Boris Blank und Herberts Wasiljews beorderte und Marcel Noebels zu Charlie Stephens und Rob Globke, zahlten sich dabei aus. Allan Rourke traf nach Pass von Stephens in Unterzahl zum 1:3 (23.), ehe Stephens zum 2:3 erfolgreich war (32.). Auch die neuerlichen Hoffnungen der Fans, die Roland Verwey mit dem 3:4 geweckt hatte (42.), verpufften, denn die Pinguine wurden nun klassisch ausgekontert.

Harrington (45.) und Kreutzer (52.) besiegelten neben einem 5:3-Überzahltor von Kaufmann (60.) endgültig die Niederlage des Tabellenletzten.

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