Nur rund 48 Stunden nach dem Derbysieg gegen die DEG müssen die Pinguine am Dienstag schon wieder gegen Berlin ran.

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Lässt Coach Rick Adduono (r.) Sinan Akdag wieder an der Seite von Christian Ehrhoff ran? Archiv

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samla

Lässt Coach Rick Adduono (r.) Sinan Akdag wieder an der Seite von Christian Ehrhoff ran? Archiv

Krefeld. Spielpläne sind manchmal gemein. Da würden sich die Spieler der Krefeld Pinguiner und ihre Fans doch gerne mal die Freude über das mit 2:1 gewonnene Derby gegen Düsseldorf für mehrere Tage gönnen, aber nun geht es schon 48 Stunden später erneut im König-Palast (19.30 Uhr) gegen die Berliner Eisbären. Keine Zeit also, den ersten Derby-Heimsieg in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) seit gefühlten Ewigkeiten zu feiern.

Keine Zeit auch, sich große Gedanken über taktische Winkelzüge zu machen. Und dennoch muss Trainer Rick Adduono an der Mannschaft „basteln“. Denn Roland Verwey (Knie) und Kevin Orendorz (Prellung) fallen aus, Verteidiger Mitja Robar könnte nach einem ersten vollen Training am Montag möglicherweise wieder ins Team zurückkehren.

Baut der Coach erneut seine Abwehrreihen um?

Und schon muss Adduono entscheiden: Trennt er das am Sonntag überzeugende Duo Ehrhoff/Akdag wieder? Vor allem, weil der zuletzt schwache Akdag an der Seite des NHL-Stars plötzlich stark aufspielte. Oder stellt er Robar neben Josh Meyers? Dessen Abwehrpartner aus der Vorbereitung, Kyle Sonnenburg, hat der Trainer als „Power Forward“, sprich hart auf den Körper der Gegenspieler angesetzten Stürmer, in die Reihe von Mittelstürmer Andreas Driendl und Außen Elia Ostwald beordert.

Die Abteilung „Körper“ hat auch in Sturmreihe zwei einen neuen Namen: Martin Schymainski soll in dieser Funktion den verletzten Verwey ersetzen.

„Schimmi“ hat zwar 17 Zentimeter und 15 Kilo weniger zu Buche stehen, setzt diese aber rückhaltlos ein. Zur Freude seines Trainers. „Mir gefällt, wie er sich da durchwühlt. Ich verspreche mir einiges von Martin als Unruheherd vor dem gegnerischen Tor“, sagt Adduono.

Dass die Gäste aus Berlin, schon traditionell alljährlich als Meisterschaftsfavoriten gehandelt, am Sonntag nach schwachem Saisonstart nun auch vom bis dahin sieglosen Schlusslicht Hannover auf eigenem Eis mit 4:2 geschlagen wurden, macht die Sache nicht leichter. Adduono: „Die Berliner werden sauer sein.“ Auch Kapitän Herberts Vasiljevs ist vorsichtig: „Die Berliner haben zwar Verletzungsprobleme, aber das ist immer noch eine sehr starke Mannschaft.“

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