Chefcoach Adduono hofft auf die Rückkehr einiger Stammspieler.

Krefeld. Die Spieler der Krefeld Pinguine gingen in den jüngsten Partien auf dem Zahnfleisch. Der personelle Aderlass hatte seinen Tribut gefordert.

Jetzt haben die Mannen um Cheftrainer Rick Adduono dank der Olympia-Pause eine Woche Zeit, den Akku aufzuladen, Blessuren auszukurieren, und wie es Adduono nach der unglücklichen Niederlage gegen die Mannheimer Adler formulierte, "den Kopf wieder freizubekommen".

Am kommenden Sonntag versammelt der Kanadier seine Mannschaft dann wieder zum Training für den Schlussspurt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Neun Spiele bleiben noch, um den Sprung in die Play-offs zu schaffen

Neun Begegnungen bleiben den Pinguinen, um doch noch den Sprung in die Pre-Play-off-Runde zu schaffen. Einen von vier Mitkonkurrenten (Augsburg, Mannheim, Köln oder Iserlohn) müssten die Krefelder dafür in der Tabelle überflügeln. Angesichts von vier Heim-, und fünf Auswärtsspielen allerdings kein leichtes Unterfangen.

Immerhin dürfte sich bis zur Fortsetzung der Hauptrunde mit dem Spiel gegen Straubing am 2.März das Lazarett gelichtet haben. Patrick Hager und Andreas Driendl werden wohl ebenso wieder einsatzfähig sein wie Richard Pavlikovsky.

Straubing Tigers (H), ERC Ingolstadt (A), Augsburger Panther (H), Frankfurt Lions (A), Kölner Haie (A), Grizzly Adams Wolfsburg (H), Straubing Tigers (A), Eisbären Berlin (A), Kassel Huskies (H)

Sollte auch Herberts Vasiljevs beschwerdefrei von seinem Olympia-Einsatz mit der lettischen Nationalmannschaft zurückkehren, hätte Adduono bis auf Dusan Milo und Lynn Loyns den kompletten Kader zur Verfügung. "Mal sehen, was dann nach der Pause passiert", sagt Adduono. In der Vorsaison reichten 80 Punkte so eben zum Play-off-Einzug. Derzeit haben die Pinguine 60 auf dem Konto. Fehlen also noch sieben Siege.

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