An diesem Wochenende geht es gegen Mannheim und Wolfsburg. Beide Teams liegen nur zwei Punkte hinter den Krefeldern.

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Im ersten Saisonspiel gegen Adler Mannheim mussten die Pinguine – hier Christian Kretzschmann – eine Niederlage hinnehmen. Archiv

Im ersten Saisonspiel gegen Adler Mannheim mussten die Pinguine – hier Christian Kretzschmann – eine Niederlage hinnehmen. Archiv

Dirk Jochmann

Im ersten Saisonspiel gegen Adler Mannheim mussten die Pinguine – hier Christian Kretzschmann – eine Niederlage hinnehmen. Archiv

Krefeld. Obwohl jedem Spieler die Teilnahme am ersten Training des neuen Jahres freigestellt war, erschienen am Mittwoch 17 Akteure auf dem Eis. Für Pinguine-Trainer Rick Adduono ein positiver Start in das neue Jahr: „Die Mannschaft will gewinnen.“ Siegeswillen wird in den kommenden Wochen nötig sein, um die anstehenden schweren Aufgaben zu bewältigen, und den anvisierten Play-off-Platz zu halten.

Pinguine erwarten neues Spielsystem von Adler Mannheim

Schon an diesem Wochenende kommen zwei Hochkaräter in den König-Palast, die beide nur zwei Zähler hinter dem Tabellenvierten Krefeld (59 Punkte) stehen: Am Freitag spielen die Pinguine gegen Adler Mannheim, am Sonntag dann gegen den EHC Wolfsburg. Besonders spannend dürfte am Freitag das Spiel gegen den Tabellensechsten aus Mannheim werden. Denn die Adler haben an Neujahr den Trainercoup der Saison gelandet. Kein Geringerer als Hans Zach ersetzt bei den Mannheimern nach zwei Niederlagen den Deutsch-Kanadier Harold Kreis. Eine Entscheidung, die Adduono so nicht nachvollziehen kann: „Kreis ist ein sehr guter Trainer und Kollege. Aber in Mannheim haben es die Trainer schwer.“

Einfacher wird die Aufgabe für die Pinguine durch den Mannheimer Trainerwechsel nicht. „Zach ist einer der besten deutschen Trainer aller Zeiten. Wenn er sein System spielen lässt, wird es schwierig, die Adler zu schlagen“, sagt Adduono. Der Respekt sei groß, eine defensivere Spielweise der Mannheimer unter dem ehemaligen deutschen Bundestrainer zu erwarten. „Mannheim spielt immer gut im König-Palast. Wir müssen das Unentschieden halten und kontern“, sagt Adduono. Zuletzt hatten die Mannheimer in Krefeld 5:3 gegen die Pinguine gewonnen.

Während sich in den vier Offensiv-Reihen gegenüber dem Spiel gegen München nichts verändern wird, muss das Trainerteam in der Defensive auf zwei Spieler verzichten. David Fischer fällt weiter mit einer Schädelprellung aus, Kyle Sonnenburg ist krank. Dennoch kommt Adduono mit dem wiedergenesenen Nick St. Pierre auf sechs Verteidiger.

Nach den beiden schweren Wochenend-Spielen – wegen des DHB-Vier-Nationenturnier am Samstag im König-Palast müssen die Krefelder zum Training auch noch in die Rheinlandhalle umziehen – wird es für die Pinguine aber nicht einfacher. Schon am Dienstag müssen sie zum Tabellendritten nach Nürnberg, am kommenden Freitag spielt der Tabellenführer aus Köln in Krefeld. Zwei Tage später empfangen die Pinguine den Deutschen Meister Eisbären Berlin. „Die kommenden fünf Spiele sind sehr wichtig. Wir wollen den Play-off-Platz und dann sehen, wo wir landen“, sagt Adduono.

Der 64-jährige Bad Tölzer Hans Zach – Spitzname: der „Alpenvulkan“ – absolvierte 595 Spiele in der Eishockey-Bundesliga, bevor er Trainer wurde. Als Couch der Düsseldorfer EG wurde er dreimal Meister (1991, 1992 und 1993). 2010 holte er den Meistertitel mit den Hannover Scorpions. Von 1998 bis 2004 war Zach Bundestrainer.

Für das Spiel gegen Mannheim sind rund 5000 Karten verkauft worden, gegen Wolfsburg 3200.

Die Spiele am Freitag, 19.30 Uhr, gegen Adler Mannheim und am Sonntag gegen EHC Wolfsburg können Sie wie gewohnt hier im WZ-Liveticker verfolgen

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