Übersichtliche Sitzverteilung im König-Palast. 2467 Zuschauer erleben einen 4:2-Sieg der Pinguine.

Noch verhaltener Pinguine-Jubel im König-Palast: Mit dem frühen 1:0 leitete Charly Stephens (links) vor magerer Kulisse den 4:2-Erfolg gegen Kassel ein. Der Amerikaner erzielte auch den letzten Treffer des Abend.   (DJ)
Noch verhaltener Pinguine-Jubel im König-Palast: Mit dem frühen 1:0 leitete Charly Stephens (links) vor magerer Kulisse den 4:2-Erfolg gegen Kassel ein. Der Amerikaner erzielte auch den letzten Treffer des Abend. (DJ)

Noch verhaltener Pinguine-Jubel im König-Palast: Mit dem frühen 1:0 leitete Charly Stephens (links) vor magerer Kulisse den 4:2-Erfolg gegen Kassel ein. Der Amerikaner erzielte auch den letzten Treffer des Abend. (DJ)

Noch verhaltener Pinguine-Jubel im König-Palast: Mit dem frühen 1:0 leitete Charly Stephens (links) vor magerer Kulisse den 4:2-Erfolg gegen Kassel ein. Der Amerikaner erzielte auch den letzten Treffer des Abend. (DJ)

Krefeld. Man war am Sonntag fast unter sich. Die Bundestagswahl, aber auch das schöne Spätsommerwetter hatten offensichtlich so manche Eishockey-Fans von einem Besuch im König-Palast abgehalten. Die Sitzverteilung in der Eishalle war bei nur 2467 Zuschauern denn auch übersichtlicher als nach der ersten Hochrechnung.

Und die, die dennoch dem Spiel der Pinguine den Vorzug gaben, hatten sicherlich nicht falsch gewählt. Denn es entwickelte sich eine muntere Partie, in der die Pinguine im Gegensatz zu den vergangenen Begegnungen von Beginn an hellwach waren, während die Huskies weitgehend jeglichen Körperkontakt aus dem Weg gingen. Am Ende hieß es 4:2 (2:0, 0:1, 2:1) für die Gastgeber.

Mehr als fünf Minuten dauerte es bis zur ersten Unterbrechung, die Partie erinnerte eher an ein Freundschaftsspiel. Den Pinguinen kam dies gelegen, denn sie konnten nahezu ungehindert ihre spielerischen Elemente in die Waagschale werfen, erspielten sich Torchance auf Torchance und hätten nach dem ersten Drittel höher als mit 2:0 durch Powerplaytore von Charlie Stephens (8.) und Richard Pavlikovsky (13.) in Führung liegen müssen.

Dass sie dies nicht taten, sollte sich rächen. Denn die Gastgeber verloren zunehmend den Faden, agieren immer umständlicher und wollten den Puck förmlich ins Tor tragen. Statt die Führung auszubauen und damit den Huskies frühzeitig den Zahn zu ziehen, brachten sich die Pinguine so selbst ins Bedrängnis. Auch durch unnötige Strafzeiten. Als Sinan Akdag auf die Strafbank musste, nutzten dies die Gäste eiskalt aus. Schmidt, der beim Führungstreffer von Stephens den Puck die entscheidende Richtungsänderung gegeben hatte, stand diesmal am kurzen Pfosten goldrichtig und schob zum 1:2 ein (30.).

Oft gescholtenes Überzahl-Spiel der Gastgeber funktionierte

Und nun begann bei den Pinguinen wieder das Nervenflattern. Die Kasseler wurden mutiger, wirkten im Abschluss allerdings auch nicht gerade effektiv.

Tor: Langkow (Kovacic), Abwehr: Pavlikovsky, Akdag; Rourke, Schwarz; Fahey, Pietsch; Keussen, Riefers Angriff: Wasiljews, Stephens, Blank; Verwey, Payer, Pietta; Hager, Loyns, Globke; Endraß, Driendl, Huebscher

Vogl

2467

1:0 (7:08) Stephens (Wasiljews/5-4), 2:0 (12:45) Pavlikovsky (Stephens, Wasiljews/5-4), 2:1 (29:18) Schmidt (Damon, Soares/5-4), 3:1 (50:57) Pietta (Verwey, Payer/5-4), 3:2 (51:27) Schmidt (Damon, Card/5-4) , 4:2 (59:45) Stephens (empty net)

Pinguine: 14, Kassel: 16 + 10 für Schmidt

Außerdem funktionierte gestern Abend wenigstens das so oft gescholtene Überzahlspiel der Pinguine. Auch der dritte Treffer, den Daniel Pietta mit einem Bauerntrick erzielte (51.), fiel in numerischer Überlegenheit. Doch typisch Pinguine. Auch dieser Vorsprung hielt nur 30 Sekunden, dann war Schmidt mit seinem zweiten Powerplaytreffer erfolgreich.

Erst 15 Sekunden vor der Schlusssirene erlöste Stephens mit seinem zweiten Treffer den Anhang, als Kassel den Torhüter vom Eis genommen hatte.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer