Die Krefelder kriegen im Kampf um die Pre-Play-offs einfach nicht die Kurve. Die Gesellschafter tagen morgen wieder.

Die Pinguine am Boden: Denis Shvidki (r.) und seine Teamkollegen sind arg ins Straucheln geraten.
Die Pinguine am Boden: Denis Shvidki (r.) und seine Teamkollegen sind arg ins Straucheln geraten.

Die Pinguine am Boden: Denis Shvidki (r.) und seine Teamkollegen sind arg ins Straucheln geraten.

Jochmann

Die Pinguine am Boden: Denis Shvidki (r.) und seine Teamkollegen sind arg ins Straucheln geraten.

Krefeld. Es gab unlängst einen Vertrauensbeweis der Gesellschafter für Coach Rick Adduono, es folgte eine große Aussprache mit Spielern, Trainerstab und den Entscheidungsträgern und was hat es den Krefeld Pinguinen gebracht? Nichts. Denn in der Folge hat es in vier Spielen gerade mal zu einem einzigen Sieg – gegen überaus harmlose Augsburger Panther – gereicht.

Die Negativserie der Schwarz-Gelben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzte sich fort. Tabellenplatz zwölf, acht Punkte Rückstand auf den letzten Pre-Play-off-Platz, das ist die trostlose Bilanz, nachdem exakt Dreiviertel der Hauptrunde absolviert ist. Dass die Krefelder in den ausstehenden 13 Begegnungen doch noch einmal die Wende erzwingen können, ist angesichts der jüngsten Vorstellungen wenig realistisch.

Da dürfte am Mittwoch bei der Zusammenkunft der Pinguine-Gesellschafter erneut großer Gesprächsbedarf herrschen – nicht nur aufgrund der Tatsache, dass nach dem angekündigten Rücktritt von Wilfrid Fabel ein neuer Aufsichtsratsvorsitzender gefunden werden muss.

Die Zusatzeinnahmen werden dringend benötigt

Schließlich brauchen die Krefelder bereits jetzt die Zusatzeinnahmen aus den Play-offs. Die Verletzungsmisere in dieser Spielzeit hat den Klub gezwungen, den Kader weiter aufzufüllen. Dadurch entstanden zusätzliche Kosten. Und ein weiterer Fehlbetrag droht den Krefeldern bei den Zuschauereinnahmen.

Zwar liegen die Pinguine derzeit noch in Höhe des kalkulierten Durchschnitts von 4500 Besuchern pro Partie, doch sollte die sportliche Talfahrt nicht gestoppt werden und weitere Heimschlappen folgen, dürfte das die Zuschauer mehr und mehr von einem Besuch Im König-Palast abhalten.

Selbst im Stadionheft der Pinguine vom Sonntag ist das Gastspiel der Pinguine bei den Nürnberg Ice Tigers noch für heute, 19.30 Uhr, terminiert. Tatsächlich jedoch wird die Partie erst am kommenden Freitag, 19.30 Uhr, ausgetragen.


Nürnberg (A), Iserlohn (H), Düsseldorf (A), München (H), Köln (H), Berlin (A), Straubing (H), Wolfsburg (H), München (A), Iserlohn (A), Mannheim (H), Hamburg (A), Nürnberg (H)

Da ist es wenig hilfreich, dass der Coach seit Wochen zunehmend ratloser wirkt. Was auch immer der Kanadier versucht hat, der Erfolg blieb aus. Vieles ähnelt der Saison 2009/2010. Damals stand Adduono, rund drei Monate nachdem er den Job von Martin Jiranek übernommen hatte, vor einer vergleichbaren Situation. Auch da schaffte es der Coach nicht, das Team in die Pre-Play-offs zu führen.

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