Die Krefelder wollen in den letzten 14 Spielen ihren Platz in der Spitzengruppe behaupten.

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Eingebaute Torgarantie: Der erste Angriffsblock der Pinguine mit Boris Blank, Daniel Pietta und Herberts Vasiljevs (v.l.)

Eingebaute Torgarantie: Der erste Angriffsblock der Pinguine mit Boris Blank, Daniel Pietta und Herberts Vasiljevs (v.l.)

Dirk Jochmann

Eingebaute Torgarantie: Der erste Angriffsblock der Pinguine mit Boris Blank, Daniel Pietta und Herberts Vasiljevs (v.l.)

Krefeld. Nicht nur Coach Rick Adduono, auch einige Spieler der Krefeld Pinguine waren am Sonntag unmittelbar nach der unglücklichen 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen bei den Grizzly Adams Wolfsburg angefressen. Vor allem die Strafe gegen Richard Pavlikovsky, die den Gastgebern so die Überzahl und damit die Grundlage zum Ausgleichstreffer bescherte hatte, wurde heftig diskutiert.

Doch letztlich überwog schnell die Zufriedenheit, wenigstens wie schon in den vorangegangenen neun Begegnungen mindestens einen Zähler errungen zu haben. Denn die Pinguine konnten durch den Zusatzpunkt ihren zweiten Tabellenplatz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verteidigen und können daher mit breiter Brust ins letzte Viertel der Hauptrunde gehen.

Die Teilnahme an den Pre-Play-offs ist den Krefeldern kaum zu nehmen

14 Begegnungen sind dort noch zu absolvieren, doch das erste Saisonziel haben die Pinguine fast schon erreicht. Denn die Teilnahme an der Pre-Play-off-Runde ist den Krefeldern (67 Punkte) kaum mehr zu nehmen, da sich die Konkurrenten auf den Tabellenplätzen sieben bis elf, Straubing (54), Hannover (52), Mannheim (51), Ingolstadt (48) und Augsburg (47), insgesamt noch in 14 direkten Duellen gegenüberstehen und sich so die Zähler gegenseitig streitig machen.

Damit allein werden sich die Pinguine allerdings nicht (mehr) zufrieden geben. Schließlich winkt der direkte Einzug ins Viertelfinale, eventuell – so die Krefelder ihren Platz unter den ersten Vier in der Tabelle behaupten können – sogar Heimrecht in der Runde der letzten Acht.

Einen Vorgeschmack dessen, was die Mannschaft dort zu erwarten hat, bekamen Adduono & Co. bereits in Wolfsburg. Die Begegnung hatte schon Play-off-Charakter. Vielleicht gar nicht schlecht, so können sich die Pinguine bereits an die rauere Gangart gewöhnen. Am Freitag (19.30 Uhr) geht es gegen die Mannheimer Adler weiter. Mit einem Sieg würden die Pinguine einen der Play-off-Aspiranten weiter auf Distanz halten.

Mannheim (H), Augsburg (A), Köln (A), Hamburg (H), Ingolstadt (A), Hannover (H), Iserlohn (H), Düsseldorf (A), Augsburg (H), Köln (H), Hamburg (A), München (H), Wolfsburg (H), Nürnberg (A)

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