Die Krefeld Pinguine haben Stürmer Mathias Trettenes verpflichtet. Ein Mittelstürmer und ein Verteidiger werden noch kommen.

Die Krefeld Pinguine haben Stürmer Mathias Trettenes verpflichtet. Ein Mittelstürmer und ein Verteidiger werden noch kommen.
Mathias Trettenes hat für ein Jahr bei den Pinguinen unterschrieben.

Mathias Trettenes hat für ein Jahr bei den Pinguinen unterschrieben.

Mathias Trettenes hat für ein Jahr bei den Pinguinen unterschrieben.

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Mathias Trettenes hat für ein Jahr bei den Pinguinen unterschrieben.

Krefeld. Gut sechs Wochen, ehe die Pinguine offiziell mit dem gesamten Kader in die Vorbereitung starten, weist das Personal-Tableau für die kommende Spielzeit nach der Verpflichtung des norwegischen Nationalspieler Mathias Trettenes nur noch zwei freie Planstellen auf. Der Mittelstürmer der zweiten Sturmreihe und der Verteidiger für die zweite Reihe. Der neuen Kaderplanung zum Opfer fällt Mark Mancari. Der Wunschspieler von Aufsichtsratschef Wolfgang Schulz, ausgestattet mit einem Zwei-Jahresvertrag, ist ein Auslaufmodell, passt nicht ins neue Anforderungsprofil. Mit dem bereits verpflichteten Diego Hofland haben die Pinguine elf neue Spieler unter Vertrag genommen, 13 sind aus dem Kader der vergangenen Saison noch im Team.

Mathias Trettenes, 23-jähriger Stürmer von Almtuna IS aus der zweiten schwedischen Liga, hat für eine Saison unterschrieben. Trettenes hat trotz seines jungen Alters bereits 69 A-Länderspiele für Norwegen bestritten.

Adduono: „Er hat Spielintelligenz und Spielmacher-Qualitäten“

Cheftrainer Rick Adduono sagt über den 180 cm großen und 81 kg schweren Zugang: „Mit Mathias bekommen wir einen schnellen Spieler, der sowohl Mittel- als auch Außenstürmer spielen kann. Er verfügt über große Spielintelligenz und Spielmacher-Qualitäten, was uns in Überzahlsituationen helfen wird.“ Live gesehen hat der Kanadier den Zugang in Paris bei den Weltmeisterschaften. Am 19. Juni wird Trettenes für eine Woche nach Krefeld kommen, um Teamkollegen und Umfeld kennenzulernen.

Mit Kristiansen hat er in Stavanger in einer Reihe zusammengespielt

Adduono ist der Überzeugung, dass der Stürmer ein besserer Spieler ist, als es seine letztjährige Statistik ausweist. Denn da lief es nicht optimal. In 45 Spielen reichte es zu 13 Punkten, bei sieben Toren und sechs Vorlagen. Trettenes freut sich gleichwohl auf die Herausforderung in Krefeld: „Der Wechsel zu den Pinguinen ist der nächste Schritt in meiner Entwicklung. Ich bin gespannt auf eine neue Liga und auf die schwarz-gelbe Wand, von der ich schon Einiges gehört habe.“ Bei den Pinguinen trifft er in Tommy Kristiansen auf einen alten Teamkollegen, mit dem er bei den Stavanger Oilers in einer Sturmreihe spielte, was ausgezeichnet funktioniert hat.

Trettenes wurde in Stavanger geboren und wechselte 2008 erstmals nach Schweden, wo er zwei Jahre im U18-Team von Modo Hockey ausgebildet wurde. Zur Saison 2011 kehrte er nach Norwegen zurück und konnte sich bei den Stavanger Oilers durchsetzen. „Fünf Jahre in meiner Heimatstadt Stavanger mit den Oilers zu spielen, der Gewinn von fünf norwegischen Meisterschaften sowie der Kontinentalcup 2014 machen diese Jahre natürlich zu einer außergewöhnlichen Zeit.“

Für Stavanger hat Trettenes zwischen 2011 und 2016 insgesamt 187 Vorrundenspiele mit 56 Toren, 90 Vorlagen, 146 Strafminuten sowie einem Wert von plus 93 in der Plus/Minus-Statistik vorzuweisen. Zudem kommen 80 Play-off-Spiele mit zehn Toren, 21 Vorlagen, 40 Strafminuten und einem Wert von plus 19 hinzu. Neben den A-Länderspielen für sein Heimatland hat er auch an einer U18- sowie an zwei U20-Weltmeisterschaften für Norwegen teilgenommen.

Matthias Roos: „Seine Flexibilität ermöglicht viele Optionen“

Matthias Roos, Sportlicher Leiter der Pinguine, sagt zum Wechsel: „Mathias hat drei A-Weltmeisterschaften in Serie gespielt und bewiesen, auf hohem Niveau agieren zu können. Seine Flexibilität, sowohl als Mittel- wie auch als Außenstürmer eingesetzt werden zu können, gibt unserem Trainerteam Optionen bei der Reihenzusammenstellung. Neben Mathias ist diese Flexibilität in den vorderen Reihen auch bei Daniel Pietta und Marcel Müller gegeben.“

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