Die Krefelder siegen in einer spannenden Partie mit 3:2 in Augsburg.

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Nick St. Pierre (l.) und Daniel Pietta (Mitte) jubeln mit Marcel Müller über einen Treffer.

Nick St. Pierre (l.) und Daniel Pietta (Mitte) jubeln mit Marcel Müller über einen Treffer.

Eibner-Pressefoto

Nick St. Pierre (l.) und Daniel Pietta (Mitte) jubeln mit Marcel Müller über einen Treffer.

Krefeld. Die Krefeld Pinguine haben durch den vierten Sieg in Serie in der Deutschen Eishockey Liga den Einzug in die Pre-Play-offs perfekt gemacht. Bei den Augsburg Panthern siegte das Team von Trainer Rick Adduono mit 3:2. Spieler des Spiels war aufseiten der Pinguine aber wie so oft in den vergangenen Wochen Tomas Duba. Der tschechische Schlussmann, der aufgrund der bevorstehenden Geburt seines zweiten Kindes Freitag mit dem Zug nach Augsburg nachgereist war und dort erst gegen 18 Uhr am Curt Frenzel-Stadion angekommen war, hielt wieder einmal überragend.

Duba ist wie der Turm in der Schlacht

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase durfte Duba aber zunächst einmal den Führungstreffer von Istvan Sofron bejubeln, der einen Schuss von Daniel Pietta unhaltbar zum 1:0 abfälschte (5.). Zuvor hatte bereits Kyle Sonnenburg für die Gäste den Pfosten getroffen. Nach dem Gegentreffer zogen die Panther das Tempo jedoch an und kamen vor allem durch den starken Spencer Machachek zu einer ganzen Reihe von guten Einschussmöglichkeiten.

Doch jedes Mal stand Duba entweder im bedrohten Eck oder hatte blitzschnell die Fanghand oben. So ließ er auch Ex-Pinguin Adrian Grygiel bei einem von David Fischer verursachten Penalty keine Einschussmöglichkeit. Die Pinguine schlugen dann ausgerechnet im Powerplay zu. 34 Sekunden vor der ersten Sirene war es erneut ein Schuss von Pietta, den erneut Sofron irgendwie abfälschte und zum 2:0 im Tor des AEV unterbrachte.

Das nächste Überzahlspiel der Gäste ging jedoch komplett nach hinten los. Einen Scheibenverlust von Pietta vollendete Craig Moore zum 1:2 im rechten Winkel. Die Pinguine zeigten jedoch eine starke Reaktion. Robin Weihager traf nur 24 Sekunden nach dem Anschlusstreffer mit einem harten Schlagschuss zur erneuten Zwei-Tore-Führung für die Pinguine. Mike Mieszkowski traf dann im Fallen Patrick Seifert, der verletzt vom Eis fuhr, und musste mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig duschen.

Die Schlussphase bot noch einmal viel Dramatik

Doch die Pinguine überstanden die fünfminütige Unterzahl schadlos und schienen die Partie weitestgehend im Griff zu haben, bis Thomas Supis Machachek aus den Augen verlor und der Stürmer zum 2:3 einnetzte (50.). Duba stand jetzt unter Dauerbeschuss, hielt seinen Kasten aber sauber – auch als Sofron 43 Sekunden vor Schluss wegen Bandenchecks in die Kühlbox musste und die Hausherren zwei Spieler mehr auf dem Eis hatten.

Tor: Duba (Klein), Abwehr: Fischer, St. Pierre; Meyers, Sonnenburg; Weihager, Supis; Mebus, Sturm: Sofron, Pietta, Müller; Schymainski, Perrault, Beechey; Kretschmann, Hagos, Mieszkowski; Hanusch, Driendl, Hauner

Schiedsrichter: Haupt, Rohatsch

Tore: 0:1 (5:00) Sofron (Fischer, Pietta), 0:2 (19:26) Sofron (Pietta, Müller), 1:2 (25:27) Moore (Machachek), 1:3 (25:51) Weihager (Hagos, Hauner), 2:3 (49:41) Machachek (Tölzer)

Strafen: Augsburg 8, Pinguine 8 + 5 + Spieldauer Mieszkowski

Das Heimspiel der Pinguine am Sonntag gegen die Grizzly Adams Wolfsburg können Sie bei uns im Internet ab 14 Uhr im Liveticker verfolgen unter www.wz-krefeld.de

Dann war es vollbracht. Trainer Rick Adduono drückte, herzte und klatschte jeden in seinem Team ab. Die Pre-Play-offs sind erreicht. Aufgrund der anderen Ergebnisse kann der KEV das Heimrecht in den Pre-Play-offs aber nicht mehr erreichen.

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