Gegen Ingolstadt fallen am Freitag wohl Methot, Voakes, Sonnenburg und Schymainski aus.

Boris Blank im Duell mit Ingolstadts Goalie Timo Pielmeier. Gegen den ERC setzt Trainer Rick Adduono auf Blanks Reihe mit den Mitspielern Herberts Vasiljevs und Andreas Driendl.  Archiv
Boris Blank im Duell mit Ingolstadts Goalie Timo Pielmeier. Gegen den ERC setzt Trainer Rick Adduono auf Blanks Reihe mit den Mitspielern Herberts Vasiljevs und Andreas Driendl. Archiv

Boris Blank im Duell mit Ingolstadts Goalie Timo Pielmeier. Gegen den ERC setzt Trainer Rick Adduono auf Blanks Reihe mit den Mitspielern Herberts Vasiljevs und Andreas Driendl. Archiv

Wolfgang Fehrmann

Boris Blank im Duell mit Ingolstadts Goalie Timo Pielmeier. Gegen den ERC setzt Trainer Rick Adduono auf Blanks Reihe mit den Mitspielern Herberts Vasiljevs und Andreas Driendl. Archiv

Krefeld. Ein nahezu kompletter Pinguine-Kader, darüber konnte sich Trainer Rick Adduono erstmals am vergangenen Wochenende freuen. Doch die Kaderbreite war nur eine Momentaufnahme, vor dem Spiel am Freitag gegen den ERC Ingolstadt plagen den Kanadier neue Verletzungssorgen – wie schon in der gesamten Saison. Zwar ist Herberts Vasiljevs wieder da, doch verzichten muss der Trainer wohl auf Francois Methot, Kyle Sonnenburg, Mark Voakes und Martin Schymainski. „Erst hatten wir ein gesundes Team, jetzt vier Verletzte. Das ist nicht gut für die Mannschaft“, sagt Adduono.

Orendorz und Klöpper könnten wieder für die Pinguine auflaufen

Methot hat Rückenbeschwerden, bei ihm besteht noch eine Restchance auf einen Einsatz. Sonnenburg leidet immer noch an den Folgen einer Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen die Hamburg Freezers am 28. Dezember. Zwar versucht der 27-Jährige immer wieder zu trainieren, muss die Übungseinheiten aber wegen Schwindel abbrechen. Mark Voakes laboriert weiter an einer Handverletzung, hat zudem noch Probleme mit der Schulter bekommen. Die Ärzte werden jetzt nach einer Untersuchung entscheiden, wie lange er den Krefeldern fehlen wird. Am schlimmsten hat es Schymainski erwischt, der mit einem Innenbandanriss rund drei Wochen ausfallen wird. „Wir vermissen ihn, weil er Tempo ins Spiel bringt und ein guter Unterzahlspieler ist“, sagt Adduono.

Gegen Ingolstadt werden die Sturm-Reihen daher wieder umgestellt. Möglich ist, dass Adduono einen Verteidiger – Sinan Akdag oder Steve Hanusch – in der Offensive auflaufen lässt. Dann hat der Kanadier aber auch noch die Nachwuchsspieler Kevin Orendorz und Patrick Klöpper in der Hinterhand, die Opfer der Perrault-Verpflichtung wurden und zuletzt überhaupt keine Chance mehr auf einen Einsatz bekamen. Vor allem Orendorz machte Adduono gestern Hoffnung auf ein Comeback im Pinguine-Trikot. Immerhin hat das Verletzungspech die beiden wichtigsten Sturm-Reihen der Krefelder verschont. Adduono hofft jetzt, dass neben der Parade-Reihe auch Boris Blank, Andreas Driendl und Vasiljevs in Schwung kommen. „Jeder Gegner konzentriert sich nur auf die Pietta-Reihe“, weiß der Coach

Gute Ansätze zeigte die Vasiljevs-Reihe in den beiden vergangenen Spielen und erzielte auch zwei Treffer (Vasiljevs das 1:1 gegen Iserlohn und Driendl das 2:0 gegen Schwenningen). Doch nach dem langen Ausfall des Kapitäns ist dieser noch nicht komplett fit, die Reihe längst nicht eingespielt.

Adduono erwartet am Freitag nicht nur einen schweren, weil aggressiv spielenden Gegner, sondern auch einen engen Kampf um die Play-offs: „Alle Teams, gegen die wir noch spielen, sind gefährlich. Es wird ein Hundekampf.“

Die Spiele am Freitag, 19.30 Uhr im König-Palast, gegen den ERC Ingolstadt, und am Sonntag, 17.45 Uhr gegen die Eisbären Berlin können Sie wie gewohnt im WZ-Liveticker verfolgen.

Aufgrund von Verletzungen kommt David Fischer nur auf 26 von möglichen 40 Einsätzen. Sonnenburg und Methot standen bislang 23 bzw. 24 Mal auf dem Eis. Die Liste führt Vasiljevs an, der bislang erst zwei Einsätze absolviert hat. 40 Mal im Kader standen     Daniel Pietta, Christian Kretschmann, Oliver Mebus Roland Verwey, Blank und Schymainski.

Für das Spiel am Freitagabend wurden bis Donnerstagnachmittag rund 3600 Tickets verkauft.
 

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