Die Verletzung von Patrick Hager trübt die Stimmung nach Sieg in Nürnberg.

Scott Langkow, der gegen Bayda (11) rettet, war auch in Nürnberg der große Rückhalt.
Scott Langkow, der gegen Bayda (11) rettet, war auch in Nürnberg der große Rückhalt.

Scott Langkow, der gegen Bayda (11) rettet, war auch in Nürnberg der große Rückhalt.

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Scott Langkow, der gegen Bayda (11) rettet, war auch in Nürnberg der große Rückhalt.

Nürnberg. Die Krefeld Pinguine haben sich das Heimrecht für die Play-off-Viertelfinalserie mit den Hannover Scorpions gesichert. Im letzten Hauptrundenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzten sich die Pinguine am Sonntag mit 3:2 (1:0, 2:0, 0:2) bei den Nürnberg Ice Tigers durch und behaupteten damit den vierten Tabellenplatz.

Bevor sich Trainer und Spieler mit den Fans mit dem Samba-Zug auf die Heimfahrt machten, hatten sie allerdings noch eine Hiobsbotschaft zu verdauen. Denn Patrick Hager zog sich gegen Ende des zweiten Drittels eine Innenbandverletzung im Knie zu. Die Saison könnte für den Stürmer, der die Heimfahrt im Mannschaftsbus antrat, damit beendet sein. Eine Kernspintomographie wird am Montag genauen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

Rick Adduono ist stolz auf das Unterzahlspiel seines Teams

„Das war ein tolles Spiel. Wir hatten auch heute wieder einSuper-Penalty-Killing. Ich bin so stolz auf unsere Unterzahl-Formationen, nicht nur wegen der Leistung heute, sondern über die gesamt Saison. Meine Jungs haben über 52 Spiele einen glänzende Arbeit abgeliefert. Ich hoffe, das war nur der Anfang. Denn jetzt kann jeder Meister werden, egal ob der Erste, Vierte oder der Zehnte“, sagte Chefcoach Rick Adduono.

Zwei Treffer im Powerplay durch Daniel Pietta, der einen Schuss von Pascal Trepanier zur frühen Führung abfälschte (4.), und Duncan Milroy (29.) Mitte des zweiten Spielabschnitts hatten die Gäste auf die Siegerstraße gebracht. Als Andreas Driendl noch vor der zweiten Drittelpause gar auf 3:0 erhöhen konnte, schienen die Krefelder einem ungefährdeten Sieg entgegen zu steuern.

Nach dem 1:3 geraten die Gäste noch einmal in Bedrängnis

Spätestens nach dem 1:3 durch Barta nur 78 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnittes gerieten die Gäste allerdings nochmal in Bedrängnis. Die Nürnberger, die noch einen Zähler zur Pre-Play-off-Teilnahme benötigten, bliesen zur Schlussoffensive. Doch wie schon in den vergangenen Begegnung war Goalie Scott Langkow der Sturm in der Brandung. Er entschärfte auch die gefährlichsten Schüsse der Gastgeber und war letztlich nur noch vom Ex-Krefelder Adrian Grygiel zu überwinden (51.). „Scotty hatte wieder überragend gehalten. Zum Glück haben wir ihn ja für zwei weitere Jahre verpflichtet“, sagte Boris Blank, der sich jetzt auf das Duell mit den Hannoveranern freut. „Das werden sicher schöne Spiele werden. Wir sind da nicht die Favoriten, aber für uns war es wichtig, dass wir mit einem guten Lauf in die Play-offs gehen. Das ist vor allem für den Kopf wichtig“, sagte der 32-Jährige.

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