Cheftrainer Rick Adduono hatte vor dem 4:2-Sieg gegen Nürnberg mehrere Dinge angesprochen. Sie alle wurden beherzigt.

Krefeld Pinguine
„Attack the net“, sprich alles aufs Tor bringen, lautete eine weitere Forderung des Trainers. Beim Spiel gegen die Nürnberg Ice-Tigers setzten die Pinguine sie um.

„Attack the net“, sprich alles aufs Tor bringen, lautete eine weitere Forderung des Trainers. Beim Spiel gegen die Nürnberg Ice-Tigers setzten die Pinguine sie um.

Jochmann, Dirk (dj)

„Attack the net“, sprich alles aufs Tor bringen, lautete eine weitere Forderung des Trainers. Beim Spiel gegen die Nürnberg Ice-Tigers setzten die Pinguine sie um.

Krefeld. Wenn schon am 2. Januar die guten Vorsätze fürs neue Jahr umgesetzt werden, dann könnte es ein gutes Jahr für die Pinguine werden. Die Wünsche von Trainer Rick Adduono jedenfalls haben seine Spieler beim 4:2-Sieg gegen Nürnberg erhört. „Wir brauchen mehr Tore von der zweiten und dritten Reihe.“ In Roland Verwey und Justin Kelly sorgte die dritte Sturmformation für zwei, Duncan Milroy in Formation zwei für einen Treffer. Adduono: „Wir müssen mehr die Abpraller nutzen.“ Boris Blank machte bei seinem 1:1-Ausgleichstreffer kein Federlesen, als der abgewehrte Schlagschuss seines Kollegen Dusan Milo in seine Richtung kam.

„Attack the net“, sprich alles aufs Tor bringen, lautete eine weitere Forderung des Trainers. Als Roland Verwey trotz des dichten Gewühls vor dem Nürnberger Kasten die Scheibe in Richtung Tor schlenzte, da tat sich auch ein Weg auf, um an Freund und Feind vorbei zum 3:1 ins Netz zu gehen. Teilweise war bei diesem Treffer auch schon ein weiterer Wunsch des Coaches erfüllt: Dicht vor dem gegnerischen Torhüter für viel „Betrieb“ sorgen. Noch wirkungsvoller zeigte dies Justin Kelly, der fast auf den Füßen von Nürnbergs Torhüter stand, als er diesen zum 4:2-Endstand überwand.

Und noch ein Vorsatz wurde umgesetzt. Wörtlich übersetzt würde es „mehr Autorität“ bei den Torchancen lauten – was es bedeutet, zeigte Duncan Milroy bei seinem Break zum 2:1: Ein unaufhaltsamer Antritt sowie ein mit aller Kraft im Hechtsprung über die Linie gezwungener Puck. Man konnte das „Ich-will-dieses-Tor“ bis auf die Tribünen spüren.

Pinguine waren unkonzentriert in der Rückwärtsbewegung

Dass sich trotzdem einige Sorgenfalten auftaten, lag zum einen an zwei Spielern, die nicht spielten. Mittelstürmer Andy Driendl, der im Training beim Penaltyschießen in einer Rille hängen blieb und sich heftig das Knie verdrehte. Und Michail Kozhevnikov, der zuletzt als Überzahlspezialist an der Blauen Linie ein gute Figur machte. Zum anderen an etwas Unausgesprochenem. Denn immer wenn Trainer von einem schönen Spiel für die Zuschauer sprechen, dann ergänzen sie unhörbar ein „ärgerlich für die Trainer“.

Tatsächlich waren die Pinguine nicht so richtig konzentriert, wenn es um den Rückwärtsgang ging. Das muss sich beim morgigen Gastspiel in Mannheim dringend ändern. Aber noch ist ja Zeit, gute Vorsätze umzusetzen.

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