Die Pinguine klettern nach einem schwer erkämpften 2:1-Sieg am Freitagabend gegen Wolfsburg auf Rang vier in der DEL.

Er bleibt ein Pinguin, zunächst bis 2011: Keeper Scott Langkow musste am Freitagabend gegen clevere Wolfsburger ständig auf der Hut sein und kassierte bereits nach 38 Sekunden das 0:1. Danach blieb sein Kasten sauber.
Er bleibt ein Pinguin, zunächst bis 2011: Keeper Scott Langkow musste am Freitagabend gegen clevere Wolfsburger ständig auf der Hut sein und kassierte bereits nach 38 Sekunden das 0:1. Danach blieb sein Kasten sauber.

Er bleibt ein Pinguin, zunächst bis 2011: Keeper Scott Langkow musste am Freitagabend gegen clevere Wolfsburger ständig auf der Hut sein und kassierte bereits nach 38 Sekunden das 0:1. Danach blieb sein Kasten sauber.

Andreas Bischof

Er bleibt ein Pinguin, zunächst bis 2011: Keeper Scott Langkow musste am Freitagabend gegen clevere Wolfsburger ständig auf der Hut sein und kassierte bereits nach 38 Sekunden das 0:1. Danach blieb sein Kasten sauber.

Krefeld. Zwei wichtige Punkte holten die Krefeld Pinguine am Freitagabend im Heimspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg. Dusan Milos Treffer in der Verlängerung sicherte einen wichtigen 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0)-Erfolg im Kampf um die Play-off-Plätze in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Dazu kam als erster Höhepunkt die Vertragsverlängerung von Scott Langkow - schon war es ein fast perfekter Abend für die Pinguine, zumal auch die Konkurrenz Federn ließ.

Eiskalte Dusche im Kö-Pa: Nach 38 Sekunden stand es plötzlich 0:1

Der erste Jubel unter den Fans der Pinguine brandete schon wenige Minuten vor dem Eröffnungsbully auf, als Geschäftsführer Wolfgang Schäfer auf dem Eis die Vertragsverlängerung von Scott Langkow verkündete. Der Goalie hatte seinen Vertrag mit den Krefeldern um zwei weitere Jahre verlängert - bis 2011.

Doch die Partie begann für den Kanadier, der von den Anhängern frenetisch gefeiert wurde, alles andere als dem Anlass angemessen. Nach nur 20 Sekunden durfte Boris Blank auf die Strafbank, ganze 18 Sekunden später schlug es bereits im Kasten von Langkow ein, als Magowan am langen Pfosten freistehend das Powerplay mit dem Führungstreffer abschloss.

Auch in der Folge blieben die Gäste brandgefährlich, während die Pinguine Mühe hatten, in die Partie zu finden. Das lag auch am aggressiven Forechecking der Wolfsburger, die meist mit allen Angreifern tief in die Krefelder Abwehrzone attackierten, so dass die Gastgeber kaum konstruktiv aufbauen konnten.

Pinguine - Wolfsburg 2:1 n.V. (0:1, 1:0, 0:0, 1:0)

Pinguine: Tor: Langkow (Kovacic), Abwehr: Milo, Pavlikovsky; Fahey, Fortin; Heid, Akdag; Sturm: Vasiljevs, Stephens, Blank; Stephenson, Endraß, Loyns; Hager, Payer, Driendl; Verwey, Pietta Huebscher, Riefers

Zuschauer: 3.798

Tore: 0:1 (0:38) Magowan (Green, Ulmer/5-4), 1:1 (26:09) Vasiljevs (Pavlikovsky, Milo/5-3), 2:1 (60:38) Milo (Pavlikovsky, Vasiljevs/5-3)

Strafminuten: Pinguine: 14; Wolfsburg: 14

Pinguine-Gechäftsführer Wolfgang Schäfer zur Vertragsverlängerung von Scott Langkow:

"Ich habe eine schlechte Nachricht - aber nicht für uns, sondern für unsere Gegner. Denn Scott Langkow hat seinen Vertrag heute um zwei Jahre verlängert."

Patrick Hager:

"Scottie ist eine Superstütze. Die Mannschaft ist froh, dass er verlängert hat. Er ist ein guter Torhüter, der ein gutes Auge für seine Mitspieler hat. Er stahlt eine unglaubliche Ruhe aus."

Trainer Igor Pavlov:

"Ich glaube, jeder hat gemerkt, dass es in den letzten Spielen unerklärliche Endergebnisse gab. Es war sehr, sehr spannend. Die beiden Torhüter waren die besten Leute auf dem Eis. Am Anfang hat Wolfsburg Riesendruck auf unsere Verteidiger ausgeübt. Nach dem 0:1 waren meine Jungs wach. Aber Wolfsburg hat uns im ersten Drittel mit unseren eigenen Mitteln überrascht.

Wolfsburgs Coach Toni Krinner:

"Der Unterschied war heute, dass Krefeld mehr Laufbereitschaft gezeigt hat und dass die Spieler beim 5:3, Verantwortung übernommen haben. Das war bei uns nicht der Fall. Da können sich unsere Stars Anschauungsunterricht nehmen. Oliver Jonas allein haben wir den einen Punkt zu verdanken."

Dennoch hatten auch die Gastgeber ihre Möglichkeiten. Zweimal scheiterte Shay Stephenson an Gäste-Goalie Jonas, jeweils in Szene gesetzt von Jean-Francois Fortin, der später die größte Möglichkeit im ersten Drittel zum Ausgleich ungenutzt ließ, weil Jonas noch rechtzeitig die Schoner aus Eis bekam.

Erst als Herberts Vasiljevs in doppelter Überzahl nach Schlagschuss von Richard Pavlikovsky zum 1:1 abstaubte (27.), verloren die Wolfsburger ihre Linie.

Stephens nach einem Solo im Powerplay (31.) Payer, der zweimal an Jonas scheiterte (35.) und Verwey bei einem Break in Unterzahl kurz vor Drittelende hatten das 2:1 für die Pinguine auf dem Schläger: In einer Partie, die zunehmend verbissener geführt wurde und in der Krefeld qualitativ die besseren Einschussgelegenheiten hatte. Doch selbst als Pavlov die dritte und vierte Sturmreihe umstellte, passierte noch nicht: Der Puck wollte nichts ins Tor.

Die größten Möglichkeiten in der regulären Spielzeit hatten Vasiljevs, Stephens und Loyns im Powerplay. Da sich Wolfsburg in der Schlusssekunde zwei weitere Strafen einhandelten, begannen die Pinguine mit einer 5:3-Überzahl und nutzten diese bereits nach 38 Sekunden durch Milo zum 2:1-Siegtreffer.

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