Krefeld. Lange und mit Spannung ist die Krisensitzung am Mittwoch der Pinguine-Gesellschafter erwartet worden. Doch das Warten und die Spannung bleiben den Eishockey-Fans noch einige Tage erhalten. Denn nach rund 150 Minuten ging man ergebnislos auseinander. "Die Sitzung wurde aus Zeitgründen auf den kommenden Dienstag vertagt", teilte Geschäftsführer Wolfgang Schäfer danach im Auftrag der Gesellschafter wortkarg mit. Mehr zu Inhalt und Ergebnissen könne er nicht sagen.

Aber man muss kein Hellseher sein, dass die höchst angespannte Finanzlage ein Knackpunkt war. Geschätzt rund 800.000 Euro Unterdeckung im aktuellen Saisonetat sowie manche nur teilweise gezahlte Dezember-Gehälter - es muss ein mächtiger Brocken gestemmt werden. Zumal der Gesellschaftervertrag eine Nachschusspflicht ausschließt. Andererseits läuft den Pinguinen die Zeit weg, denn die Januar-Gehälter sind fällig. Ob durch diese Vertagung das Rumoren bei den Fans und deren Forderung nach neuen Strukturen beschwichtigt werden kann, darf bezweifelt werden. tk

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