6099 Zuschauer feiern einen 4:2-Sieg der Krefeld Pinguine gegen Nürnberg.

Mit einem spektakulären Hechtsprung traf Duncan Milroy in der 11. Spielminute zum 2:1.
Mit einem spektakulären Hechtsprung traf Duncan Milroy in der 11. Spielminute zum 2:1.

Mit einem spektakulären Hechtsprung traf Duncan Milroy in der 11. Spielminute zum 2:1.

D. Jochmann

Mit einem spektakulären Hechtsprung traf Duncan Milroy in der 11. Spielminute zum 2:1.

Krefeld. Die Krefeld Pinguine sind nach dem 2:1-Sieg in Hamburg zum Jahresausklang auch erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Im ersten Heimspiel setzte sich die Mannschaft von Coach Rick Adduono in einer phasenweise hochklassigen Partie gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 4:2 (3:2, 0:0, 1:0) durch und machte damit einen weiteren großen Schritt Richtung Play-off-Runde.

Die Feiertage, der SWK-Familientag und die lange Eishockey-Abstinenz – das Heimspiel gegen die DEG Metro Stars fand vor rund 14 Tagen statt – hatten die Krefelder hungrig auf den Kufensport gemacht. Trotz der Live-Übertragung durch Sky kamen fast 6100 Besucher in den König-Palast. Die Gastgeber gingen allerdings personell geschwächt in diese Partie. So musste Coach Rick Adduono auf Center Andreas Driendl und Verteidiger Michail Kozhevnikov (beide Knieverletzung) verzichten.

Der Spielfreude der Pinguine tat dies keinen Abbruch. Selbst einen frühen Rückstand – Likens traf bereits im ersten Powerplay zur Gäste-Führung (7.) – änderte daran nichts. Die Gastgeber schlugen in einer temporeichen und technisch ansprechenden Partie umgehend zurück. Boris Blank bugsierte nach einem Schlagschuss von Dusan Milo den Puck zum Ausgleich über die Linie (9.).

Doch nicht nur die Paradereihe der Krefelder strahlt mittlerweile Torgefahr aus. Duncan Milroy, der in Hamburg seinen ersten Saisontreffer erzielt hatte, traf nach energischem Solo zum 2:1 (11.). Einen Vorsprung, den die Gastgeber hätten ausbauen müssen. Phasenweise schnürten die Pinguine die Franken hinten ein. Daniel Pietta und Herberts Vasiljevs verfehlten binnen weniger Sekunden das leere Tor (12.), Roland Verwey zielte aus der Drehung neben das Gehäuse (17.). Mit fatalen Folgen, denn Frosch schnappte sich den Puck und schickte mit einem sehenswerten Steilpass Chouinard auf die Reise, der Scott Langkow keine Abwehrchance ließ. Kurz vor der ersten Drittelpause machte es Verwey besser, er hob den Puck zum 3:2 unter die Latte.

Eine Führung, die bis in den Schlussabschnitt Bestand hatte, weil beide Kontrahenten in der Folge viele Chancen ungenutzt ließen und jeweils selbst eine 5:3-Überzahl nicht in weitere Torerfolge ummünzen konnten. Im letzten Drittel spielten beide Teams mit offenem Visier. Erst recht, nachdem Justin Kelly in Abstaubermanier den vierten Treffer für Krefeld erzielt hatte (43.). Die Gäste wurden offensiver, doch auch die Pinguine standen kompakt und ließen nichts mehr zu.

Pinguine - Nürnberg 4:2 (3:2, 0:0, 1:0)

Tor: Langkow (Kovacic);

Abwehr: Pavlikovsky, Milo; Schopper, Akdag; Trepanier, Albers;

Angriff: Blank, Pietta, Vasiljevs; Shvidki, Stephens, Milroy; Verwey, Kelly, Hager; Endraß, Riefers, Tepper

Oswald
 

6099

0:1 (6:10) Likens (Chouinard, Frosch/5-4), 1:1 (8:11) Blank (Milo, Pavlikovsky/5-4), 2:1 (10:27) Milroy (Schopper), 2:2 (16:39) Chouinard (Frosch, Likens), 3:2 (19:30) Verwey (Hager, Kelly), 4:2 (42:01) kelly (Hager, Akdag)
 

Pinguine: 8, Nürnberg: 8
 

Pinguine-Geschäftsführer Robert Haake kündigte am Rande des Spiels an, dass schon bald ein Trikotsponsor präsentiert werden könnte.

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