Pinguine kassieren im ersten Heimspiel eine 2:5-Schlappe gegen den Vizemeister.

Die Pinguine fanden am Sonntag zu selten die Mittel, gefährlich vor das Augsburger Tor zu kommen.
Die Pinguine fanden am Sonntag zu selten die Mittel, gefährlich vor das Augsburger Tor zu kommen.

Die Pinguine fanden am Sonntag zu selten die Mittel, gefährlich vor das Augsburger Tor zu kommen.

Bischof

Die Pinguine fanden am Sonntag zu selten die Mittel, gefährlich vor das Augsburger Tor zu kommen.

Krefeld. Mehr als 4000 Besucher waren am Sonntag in den König-Palast gekommen, in der Hoffnung auf eine gelungene Heimpremiere der Krefeld Pinguine in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Doch am Ende sah man viele enttäuschte Gesichter. Denn das Team von Chefcoach Rick Adduono musste sich den Augsburger Panthern klar mit 2:5 (0:2, 1:1, 1:2) geschlagen geben, nicht zuletzt weil man zu viele Torchancen ungenutzt ließ.

Die Vorfreude war durch den Erfolg bei den Straubing Tigers noch größer geworden. So hatten sich viele Fans offenbar kurzfristig noch zu einem Besuch im König-Palast entschieden, so dass die Partie mit fast viertelstündiger Verspätung begann. Dass die Panther indes ein anderes Kaliber sind als die Straubinger und nach der Vizemeisterschaft auch in dieser Saison zu den Titelkandidaten zu zählen sind, merkte man auf dem Eis sehr schnell.

Pinguine mühen sich vergeblich gegen abgeklärte Augsburger

Routiniert, ruhig und abgeklärt agierten die Schwaben gegen zwar engagierte Krefelder, die allerdings lange nicht das rechte Mittel fanden, um gefährlich vors Tor von Nationalkeeper Dennis Endras zu kommen. Erst nach rund zehn Minuten musste sich der Goalie nacheinander gegen Blank, Milo, Pietta und Vasiljevs beweisen, dem bis dato besten Wechsel der Pinguine-Paradereihe.

Da waren die Gäste bei ihren Vorstößen gefährlicher. Bentvoglio hatte bereits nach vier Minuten den Führungstreffer auf dem Schläger, scheiterte aber an Langkow. Rund vier Minuten später war aber auch der Pinguine-Goalie machtlos. Ein Schlagschuss von D’Aversa wurde unhaltbar für Langkow abgefälscht (8.). Als Olver das zweite Powerplay für die Gäste mit einem Schuss ins obere rechte Toreck noch vor der ersten Drittelpause zum 2:0 abschloss (17.), war klar, dass es für die Pinguine wohl nichts mit einer erfolgreichen Heimpremiere werden würde.

Auch wenn die Pinguine hoch motiviert aus der Kabine kamen. Sie attackierten nun früher, versuchten, schneller die Mittelzone zu überbrücken und schienen so das richtige Rezept gefunden zu haben. Denn es dauerte nur 77 Sekunden, bis Charlie Stephens mustergültig Herberts Vasiljevs bediente, der den vielumjubelten Anschlusstreffer erzielte. Da schienen die Pinguine wieder im Spiel. Doch nicht lange, denn die Augsburger schlugen eiskalt zurück. Nach Wanvigs Schlagschuss rutschte der Puck Langkow zwischen Körper und Arm hindurch ins Netz (25.).

Tor: Langkow (Kovacic); Abwehr: Pavlikovsky, Milo; Akdag, Schopper; Koschevnikov, Trepanier; Albers, Zerressen; Angriff: Vasiljevs, Pietta, Blank; Hager, Stephens, Endraß; Driendl, Kelly, Tepper; Riefers, Schaub

4025

Sicorschi

0:1 (7:49) D’Aversa (Fletcher, Clarke), 0:2 (16:18) Olver (Fletcher, D’Aversa/5-4), 1:2 (21:17) Vasiljevs (Endraß/Stephens), 1:3 (24:46) Wanvig (Stevenson, Heid), 1:4 (56:52) Radja (Smith), 1:5 (58:05) Clarke (4-5), 2:5 (59:53) Pavlikovsky (Blank/5-4)

Pinguine: 10; Augsburg: 20

Immerhin stimmt die Moral bei den Pinguinen. Unverdrossen berannten sie das Augsburger Gehäuse, doch klebte ihnen das Pech förmlich am Schläger. Andy Driendl (25.), Richard Pavlikovsky (28.), Patrick Hager per Alleingang (30.) und Stephens (39.) - sie alle wussten beste Möglichkeiten nicht zu nutzen. Und weil die Krefelder erneut nichts in ihren Powerplays zustande brachten - selbst eine knapp einminütige 5:3-Überzahl brachte nichts Zählbares - mussten die Panther nicht mehr tun als nötig. Radja und Clarke erhöhte gar noch auf 5:1 (57./58), ehe Pavlikosky sieben Sekunden vor Ende doch noch in Überzahl traf.

Den Spielverlauf können Sie hier in unserem Liveticker noch einma nachvollziehen. 

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