Die Partie gegen die DEG ist schon ausverkauft. Doch zuerst müssen die Pinguine Freitag nach Augsburg.

Bully zwischen Rob Collins (19) und Daniel Pietta: Am Sonntag treffen die Rivalen wieder aufeinander.
Bully zwischen Rob Collins (19) und Daniel Pietta: Am Sonntag treffen die Rivalen wieder aufeinander.

Bully zwischen Rob Collins (19) und Daniel Pietta: Am Sonntag treffen die Rivalen wieder aufeinander.

Krefeld Pinguine

Jochmann, Bild 1 von 2

Bully zwischen Rob Collins (19) und Daniel Pietta: Am Sonntag treffen die Rivalen wieder aufeinander.

Krefeld. Die Krefeld Pinguine müssen Freitag, 19.30 Uhr, in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Augsburger Panther ran. Doch der Blick der meisten Eishockey-Fans richtet sich bereits auf den Sonntag. Dann kommt es im König-Palast zum voller Spannung erwarteten Duell mit dem rheinischen Rivalen DEG Metro Stars. Am späten Mittwochabend wurde die letzte Eintrittskarte für das dritte Duell der Saison mit dem aktuellen DEL-Spitzenreiter verkauft. 8029 Zuschauer werden erwartet. Es ist erst das dritte Saisonspiel in der Liga, bei dem eine Arena bis auf den letzten Platz gefüllt ist und das erste, für das bereits vier Tage vor Spielbeginn kein Ticket mehr zu haben ist.

Die ganze Konzentration gilt erst einmal der Partie Freitag in Augsburg

Angesichts des täglich steigenden Derbyfiebers dürfte es den Spielern nicht eben leicht fallen, ihre ganze Konzentration zunächst einmal auf die Partie in Augsburg zu richten. Keine leichte Aufgabe für das Trainerduo Rick Adduono und Reemt Pyka, das die lange Busfahrt – um 7 Uhr in der Früh geht es los – unter anderem dazu nutzen wird, anhand einer Videoanalyse die Akteure auf den kommenden Gegner einzustimmen. Ein Gegner, von dem Adduono eine hohe Meinung hat, ungeachtet der sportlichen Talfahrt der Panther, die nur eines ihrer jüngsten sieben Saisonspiele für sich entscheiden konnten.

Denn wie gefährlich die Schwaben sein können, haben die Pinguine bei der 2:5-Niederlage am zweiten Spieltag am eigenen Leib erfahren. Eine Partie, an die Adduono ungern zurückdenkt, die ihm jedoch gleichzeitig den Weg aufzeigt, wie man zum Erfolg kommen kann. „Die Augsburger haben damals unglaublich viele Schüsse geblockt, waren zudem im Powerplay und sogar in Unterzahl erfolgreich“, sagt der Kanadier. Eine gute Defensivarbeit sei der Schlüssel, meint Adduono.

Das gilt erst recht für die zwei Tage später anstehende Begegnung mit den Düsseldorfern. Die stellen zudem mit Hannover das beste Überzahlspiel der Liga, haben in den „Powerplay-Andys“ Hedlund und Roach zwei überaus gefährliche „blueliner“ in ihren Reihen. Da erklärt sich die Marschroute von selbst. „Wir müssen einfach von der Strafbank wegbleiben“, sagt Adduono ungeachtet der Tatsache, dass seine ausgerechnet seine Mannen derzeit die Unterzahl-Spezialisten der Liga sind. Aber man muss sein Glück ja nicht noch herausfordern.

Personell hat der Coach bis auf den Freitag in Augsburg noch gesperrten Marvin Tepper alle Spieler an Bord. Auch Pascal Trepanier wird einsatzfähig sein. Der kanadische Abwehrspieler hatte im Training einen Puck ans Schlüsselbein bekommen und musste zwei Tage lang pausieren. Ebenfalls leicht lädiert ging Duncan Milroy aus den Übungseinheiten. Aber auch er wird Freitag wieder seinen Platz an der Seite von Charlie Stephens und Patrick Hager einnehmen.

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