Die Pinguine wollen am Freitag in Iserlohn den nächsten Schritt Richtung Play-offs machen.

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Ein Szene, die in Iserlohn noch immer die Gemüter erhitzt: Andreas Driendl prallt auf Goalie Sebastien Caron.

Ein Szene, die in Iserlohn noch immer die Gemüter erhitzt: Andreas Driendl prallt auf Goalie Sebastien Caron.

DJ

Ein Szene, die in Iserlohn noch immer die Gemüter erhitzt: Andreas Driendl prallt auf Goalie Sebastien Caron.

Krefeld. Es kommt wahrlich nicht oft vor, dass die Eishockey-Fans von der anderen Rheinseite den Krefeld Pinguinen die Daumen drücken. Am Freitag indes ist das der Fall. Denn sollten die DEG Metro Stars die direkte Viertelfinal-Qualifikation in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verpassen, können sie in den Pre-Play-offs auf das Team von Coach Rick Adduono treffen. Da spekulieren die Düsseldorfer schon mal vorsichtig mit zwei bestens besuchten Heimspielen, die dringend benötigte Einnahmen in die Kasse spielen würden. Denn noch immer bemüht man sich bei der DEG eine große Deckungslücke zu schließen, damit es mit der Lizenz für die kommende Saison etwas wird.

Mit einem Sieg können die Krefelder an den Sauerländern vorbei ziehen

Damit es mit dem Play-off-Derby was wird, müssen die Pinguine noch einige Punkte einfahren. Am besten sie fangen damit schon heute im Gastspiel bei den Iserlohn Roosters an. Zumal die Schwarz-Gelben mit einem Sieg den Mitkontrahenten in der Tabelle überholen würden, während die Sauerländer bei einem Erfolg ihrerseits wohl kaum mehr einzuholen wären. Auf alle Fälle dürfen die Anhänger beider Lager wohl wieder ein enges Match zu sehen bekommen.

So wie bereits in den drei Aufeinandertreffen zuvor. Das glaubt auch Pinguine-Coach Adduono: „Gute Goalies, gutes Powerplay, gute Unterzahlspiel“, so der Coach und meint damit die Vorzüge beider Mannschaften. Da dürfte letztlich wohl die Tagesform über den Ausgang der Partie entscheiden.

Dabei hoffen die Krefelder auf ein ähnlich erfreuliches Ende wie beim ersten Duell am Seilersee am 1. November. Da hatten die Pinguine mit 3:2 die Oberhand behalten – und das ohne das Trio Herberts Vasiljevs, Francois Methot und Roland Verwey. Letztgenannter bangt derweil erneut um seinen Einsatz.

Denn Verwey konnte wegen eines eingeklemmten Nervs im Rücken nicht trainieren und musste behandelt werden. Ob der 30-Jährige mitwirken kann, soll sich, so Adduono, erst heute Morgen entscheiden. Erst dann wird auch der Coach wissen, ob er die zuletzt so erfolgreiche Formation verändern muss.

Für das Heimspiel am Sonntag gegen die Adler aus Mannheim waren bis gestern Mittag 3500 Eintrittskarten verkauft.
 

Die Partie heute in Iserlohn wird vom Schiedsrichter-Duo Alfred Hascher und Willi Schimm geleitet. Am Sonntag gegen Mannheim haben Christian Oswald und Gordon Schukies die Spielleitung.
 

Das Auswärtsspiel der Krefeld Pinguine Freitag, 19.30 Uhr, bei den Iserlohn Roosters können Sie wie gewohnt im WZ-Liveticker verfolgen.
 

Mit dem Training ausgesetzt hatten grippebedingt in dieser Woche auch Patrick Hager und Mitja Robar. „Patrick war schon in München krank, Mitja hat sich das ganze Wochenende ebenfalls nicht gut gefühlt“, sagte Adduono. Zudem hatte es auch Youngster Marc Schaub erwischt. Zumindest sind diese Drei heute einsatzfähig.

Dagegen müssen die Sauerländer den Ausfall von Mike York verkraften. Der 34-Jährige, mit 33 Punkten viertbester Scorer der Roosters, fehlt wegen eines Beinbruches. Leichter, so vermutet Adduono, mache dies die Aufgabe für seine Mannen nicht, denn eine Mannschaft rücke dann noch enger zusammen. So wie die Pinguine während der großen Verletzungsmisere in der ersten Saisonhälfte.

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