Der Ersatztorhüter brennt auf einen Einsatz. Hager und Akdag sind wieder fit.

Krefeld. Nach einem Ruhetag am Montag sowie einer leichteren Trainingseinheit am Dienstag ging der Trainingsalltag für die Spieler der Krefeld Pinguine am Mittwoch wieder in gewohnter Manier weiter. Auch Patrick Hager und Sinan Akdag wirkten wieder mit. Hager hat eine Knieprellung auskuriert, Akdag eine Grippe überwunden. Beide ließen es am Mittwoch allerdings noch etwas gemächlicher angehen.

Mit dabei war auch Paul Albers. Der Verteidiger - er wurde am Montag aus der Klink entlassen, geht nach einer Beinoperation aber noch an Krücken - sah seinen Teamkollegen bei der Arbeit zu. Wann der Verteidiger selbst wieder aus Eis darf, ist noch ungewiss. Zwischen zwei und vier Wochen, so rechnet man bei den Pinguinen, kann es wohl noch dauern, bis Albers wieder ins Wettkampfgeschehen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eingreifen kann.

Dort wartet auf die Pinguine am Wochenende die nächste Herausforderung. Am Freitag (19.30Uhr) müssen die Krefelder zuerst zu den Grizzly Adams nach Wolfsburg und könnten mit einem Sieg dort die Tabellenführung übernehmen. Zwei Tage später kommt es im König-Palast zum Duell mit den Eisbären Berlin (18.30 Uhr), die genauso wie die Pinguine zuletzt viermal in Serie als Sieger das Eis verließen.

Bekommt Stammtorhüter Scott Langkow eine Verschnaufpause?

Man darf gespannt sein, ob sich die Mannen von Chefcoach Rick Adduono vom Kraftakt des vergangenen Wochenendes erholt haben. Denn in Wolfsburg wartet - auch wenn die Niedersachsen die letzten drei Partien verloren haben - eine ähnlich schwere Aufgabe wie zuletzt in Mannheim, so dass die Krefelder wohl körperlich wieder ans Limit gehen müssen.

Ungeachtet der Schwere der Aufgabe erscheint es durchaus möglich, dass Adduono eine Veränderung auf der Torhüterposition vornimmt und den in Mannheim überragenden Scott Langkow eine Verschnaufpause gönnt. Dann käme Back-up-Goalie Danijel Kovacic zu seinem ersten Saisoneinsatz und könnte endlich Spielpraxis sammeln. Der 23-Jährige steht jedenfalls Gewehr bei Fuß, und hat, wie Adduono immer wieder betont hat, regelmäßig im Training überzeugen können.

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