Das Team von Rick Adduono feiert einen verdienten und ungefährdeten 3:0-Erfolg bei den Augsburger Panthern.

Augsburg. Die Krefeld Pinguine machen im Play-off-Rennen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter Boden gut. Beim Mitkonkurrenten Augsburger Panther setzte sich das Team von Chefcoach Rick Adduono gestern Abend ungefährdet und souverän mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) durch und verkürzten den Rückstand auf den zehnten Platz (Iserlohn) auf drei Punkte.

So allmählich gehen den Pinguinen die Abwehrspieler aus. Nach dem langzeitverletzen Dusan Milo (Kreuzbandriss) sowie Richard Pavlikovsky (Hüftverletzung) konnte gestern auch Benedikt Schopper (Handprellung) nicht auflaufen. Philip Riefers rückte so als nominell sechster Verteidiger ein, kam aber nicht zum Einsatz.

Und zumindest in der Anfangsphase schienen die Panther die dezimierten Krefelder, die im offenen Augsburger Stadion nur langsam auf Betriebstemperatur kamen, überrennen zu wollen. Doch der Sturmlauf flaute so schnell ab, wie er gekommen war. Zunehmend bekamen die Gäste die Begegnung in den Griff, ohne dabei zunächst selbst zwingend gefährlich vor dem Panther-Gehäuse aufzutauchen.

Mit dem Treffer von Fahey sind die Pinguine bereits auf Siegkurs

Als Jim Fahey das erste Powerplay der Pinguine mit einem trockenen Schuss von der blauen Linie durch die Beine von Goalie Endras mit dem Führungstreffer abschloss (13.) sollte dies bereits die Vorentscheidung zugunsten der Krefelder sein. Denn fortan lief bei den Gastgebern nur noch herzlich wenig zusammen.

Selbst eine Vielzahl an Strafen, die Schiedsrichter Hascher gegen die Gäste verhängte, brachte den Sieg der Pinguine nicht in Gefahr. Stattdessen erhöhte Roland Verwey auf Zuspiel von Patrick Hager mit einem Rückhandschlenzer auf 2:0 (22.). Danach hatten die Krefelder Chancen en masse, den Vorsprung weiter auszubauen. Einzig als Murphy die Scheibe im Tor unterbrachte (33.), mussten die Gäste eine Schrecksekunde überstehen. Doch Hascher erkannte den vermeintlichen Treffer wegen hohen Stocks nicht an.

Tor: Langkow (Kovacic) Abwehr: Rourke, Fahey; Cespiva, Akdag; Grönvall, Riefers Angriff: Blank, Pietta, Wasiljews; Loyns, Stephens, Driendl; Verwey, Hager, Endraß; Huebscher, Globke, Noebels

Zuschauer: 2946 Schiedsrichter: Hascher

Im Schlussdrittel traf Verwey zunächst den Pfosten (43.), ehe Daniel Pietta 94 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Schuss ins leere Tor den Schlusspunkt setzte.

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