Die Krefeld Pinguine gewinnen am Mittwochabend mit 3:2 gegen die Eisbären Berlin.

20 EHC Red Bull München - Krefeld Pinguine
Marcel Müller verwandelt in der Overtime einen Penalty zum ersten Sieg im Dezember.

Marcel Müller verwandelt in der Overtime einen Penalty zum ersten Sieg im Dezember.

samla

Marcel Müller verwandelt in der Overtime einen Penalty zum ersten Sieg im Dezember.

Berlin. Die Krefeld Pinguine haben ihre Niederlagenserie beendet. Die Schwarz-Gelben setzten sich Mittwochabend mit 3:2 nach Verlängerung in Berlin durch. Marcel Müller verwandelt in der Overtime einen Penalty zum ersten Sieg im Dezember.

Als Müller den Penalty genau unter die Latte setzte, kannte der Jubel auf der Krefelder Bank keine Grenzen. Nach neun Niederlagen in Folge feierten die Spieler endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Die Krefelder belohnten sich für eine mannschaftlich geschlossene Leistung mit einem sehr starken Patrick Galbraith. Um ein Haar hätten sie sich um den verdienten Erfolg gebracht, weil Tim Hambly 65 Sekunden einen harmlosen Schuss zum 2:2 ins eigene Tor lenkte. Doch die Moral stimmte am Mittwochabend – die Pinguine können am Donnerstag die lange Busfahrt nach Schwenningen gut gelaunt antreten.

Die Eisbären ehrten vor der Begegnung ihren langjährigen Spieler Stefan Ustorf. Seine Trikotnummer 14 wird in Zukunft nicht mehr vergeben und sein Trikot wurde symbolisch unter das Hallendach gezogen. Als das Spiel mit rund elf Minuten Verspätung begann, standen die beiden Matchwinner der Pinguine des ersten Aufeinandertreffens in der Hauptstadt nicht auf dem Eis. Niklas Treutle saß nur auf der Bank und der zweifache Torschütze Mark Mancari musste als überzähliger Kontingentspieler auf der Tribüne Platz nehmen.

Beide Mannschaften benötigten ein paar Minuten Anlaufzeit. Die Gastgeber hatten die Mehrzahl an Möglichkeiten, doch Galbraith strahlte viel Ruhe aus. Die stärkste Parade lieferte der Däne als er einen Penalty von André Rankel abwehrte (19.). Zu diesem Zeitpunkt führten die Schwarz-Gelben bereits mit 1:0. Als eine Strafe gegen die Gastgeber angezeigt war bediente Maximilaina Faber, der als zusätzlicher Spieler aufs Eis gekommen war und Pietta traf trocken über die Fanghand von Petri Vehanen ab (15.). Müller hätte die Führung ausbauen können, doch der Torjäger traf mit einer Direktabnahme nur die Latte (28.). Die Schwarz-Gelben konnten die Begegnung ausgeglichen gestalten.

Neben der Parade-Reihe sorgte vor allem der vierte Sturm um Neuzugang Martin Ness für Entlastung. Die Eisbären erhöhten im letzten Abschnitt den Druck. Die Pinguine bekamen den Puck für mehr als zwei Minuten nicht aus dem eigenen Drittel. Die Folge: Der 1:1-Ausgleich durch Jamie MacQueen (48.). Pietta vergab eine Großchance zur erneuten Führung (54.). Das holte Dragan Umicevic in Überzahl nach, der die Pinguine mit 2:1 in Führung brachte (56.). Es folgte die dramatische Schlussphase mit dem glücklichen Ende für die Schwarz-Gelben. Doch die Pinguine könnten den Sieg teuer bezahlt haben. Nick St.Pierre verletzte sich zehn Minuten vor Spielende am Arm und kehrte nicht mehr aufs Eis zurück.

Tor: Galbraith (Treutle); Abwehr: Klubertanz – St.Pierre, Hambly – Faber, Sonnenburg – Vainonen; Sturm: Müller – Pietta – Umicevic, Collins – Rosa – Vasiljevs, Little – Koziol – Schymainski, Orendorz – Ness – Mieszkowski

Daniels, Schimm

14 200

0:1 (14:54) Pietta (Faber, Collins – 6:5), 1:1 (47:27) MacQueen (Busch, Petersen), 1:2 (55:54) Umicevic (Müller, Klubertanz – 5:4), 2:2 (58:55) DuPont (Talbot, Petersen – 6:5), 2:3 (61:01) Müller (Penalty)

Berlin 8 + 10 Rankel, Krefeld 8 + 10 Sonnenburg

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer