Die Krefelder haben sich am Mittwoch mit einem 4:2-Erfolg beim Tabellenzweiten aus Frankfurt unter den Christbaum verabschiedet.

Die Pinguine spielten in Frankfurt stark und durften sich am Ende über einen 4:2-Sieg freuen.
Die Pinguine spielten in Frankfurt stark und durften sich am Ende über einen 4:2-Sieg freuen.

Die Pinguine spielten in Frankfurt stark und durften sich am Ende über einen 4:2-Sieg freuen.

Storch

Die Pinguine spielten in Frankfurt stark und durften sich am Ende über einen 4:2-Sieg freuen.

Frankfurt. Im zweiten Auswärtsspiel unter der Regie des neuen Trainers Rick Adduono ist den Krefeld Pinguinen am Mittwoch in Frankfurt der erste Sieg gelungen. Die Seidenstädter gewannen bei den Lions mit 4:2 (0:1, 1:1, 3:0). Es ist bereits seit Langem klar: Wollen die Pinguine nach dem Ende der Hauptrunde auf den als Saisonziel ausgegebenen Play-off-Platz stehen, müssen auch mal Siege gegen die vermeintlich Großen der DEL her. Und ein solcher Coup hätte wohl kaum zu einem besseren Zeitpunkt gelingen können, als einen Tag vor Heiligabend beim Tabellenzweiten aus der Mainmetropole.

Pinguine starten furios - nur hoch- karätige Chancen sind Mangelware

Die Pinguine ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie nicht nach Frankfurt gekommen waren, um Geschenke zu verteilen. Ihre erste und zweite Reihe setzten die Lions in der ersten Hälfte des Auftaktdrittels dermaßen unter Druck, dass sie ein regelrechtes Powerplay aufzogen - ohne allerdings mit einem Mann mehr auf dem Eis zu sein. So sah der Frankfurter Keeper Ian Gordon mehr Pucks auf sein Gehäuse zufliegen, als ihm lieb war. Und obwohl er viele der Schüsse abprallen ließ, blieben hochkarätige Chancen Mangelware, da der "zweite" Puck zu oft auf einem Frankfurter Schläger landete.

Und während sich so mancher der 6200 Zuschauer folgerichtig fragte, wann die Krefelder nun endlich zur Führung treffen, "klingelte" es auf der anderen Seite. Nach einem Konter über die linke Seite traf Eric Schneider zum 1:0 (16.). Einen leichten Knacks im Spiel erlebten die Pinguine allerdings schon vor dem Gegentor - als sich Marcel Noebels wegen hohen Stocks gegen Schneider eine Fünf-Minuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe einhandelte. Die Frankfurter nutzten die fünfminütige Überzahl zwar nicht zur Führung, hatten aber den Spielfluss der Krefelder zunächst unterbrochen.

Nachhaltig verunsichert wirkten die Spieler von Adduono jedoch nicht. Sie gingen den zweiten Spielabschnitt nicht ganz so schwungvoll an wie den ersten, kamen aber durch David Cespiva schließlich verdient zum Ausgleich (28.). Nach einer schönen Direktabnahme - Benedikt Schopper hatte von der Bande gepasst - durfte sich der 23-Jährige über sein erstes Saisontor freuen. In der Folgezeit agierten die Frankfurter zwar etwas zu lässig, kamen jedoch erneut zu den besseren Chancen und durch ein Powerplay-Tor von Jeff Ulmer auch zur erneuten Führung (33.).

Für die Pinguine an diesem Tag kein Beinbruch: Kapitän Herberts Wasiljews nutzte eine fünfminütige Überzahl seines Teams zum erneuten Ausgleich und ließ dann 46 Sekunden vor der Schlusssirene in Unterzahl sogar die 3:2-Führung folgen. Als die Frankfurter dann alles auf eine Karte setzten und ihren Goalie vom Eis holten, sorgte Schopper mit seinem Treffer ins leere Tor für den 4:2-Endstand.

Krefeld Pinguine, Tor: Langkow (Kovacic); Abwehr: Pavlikovsky, Rourke; Schopper, Fahey; Grönvall, Cespiva; Riefers, Akdag; Angriff: Blank, Pietta, Wasiljews; Driendl, Stephens, Globke; Verwey, Hager, Endraß; Noebels, Loyns, Huebscher

Zuschauer: 6200 Schiedsrichter: van Gameren Tore: 1:0 (15:58) Schneider (Hahn, Gordon), 1:1 (27:04) Cespiva (Schopper, Endraß), 2:1 (32:46) Ulmer (Tenute, Schneider, 5-4), 2:2 (51:19) Wasiljews (Blank, Pietta, 5-4), 2:3 (59:14) Wasiljews (Blank, Pavlikovsky, 4-5), 2:4 (59:42) Schopper (Fahey, Stephens, empty net) Strafzeiten: Lions: 15 + Spieldauer-Disziplinarstrafe für Blanchard, Pinguine: 19 + Spieldauer-Disziplinarstrafe für Noebels

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer