Adduonos Maxime – einfacher, schneller und härter.

Krefeld Pinguine vs. Straubing Tigers
David Pietta. Archivbild.

David Pietta. Archivbild.

Digitalfoto Matthias

David Pietta. Archivbild.

Wenn es darum geht, im letzten Drittel der Saison vieles von dem wieder gut zu machen, was zuvor misslang, braucht es Jeden. Insofern beginnt das Jahr für die Pinguine zumindest mit guten Nachrichten. Daniel Pietta ist heute beim Auswärtsspiel in Ingolstadt dabei, seine Probleme an den Adduktoren aus dem Spiel in Schwenningen hindern ihn nicht mehr. Zudem meldet sich auch Christian Kretschmann nach Wochen der Abwesenheit zurück. Für ihn hat Trainer Rick Adduono die ungewöhnliche Rolle des Verteidigers vorgesehen. Mit einem einfachen Motiv – weil die vier Sturmreihen in Augen des Kanadiers gut funktionieren, ändert er diese nicht.

Ohnehin ist Adduonos Intention, Selbstvertrauen über Vertrauen bei jedem Einzelnen zu fördern. Änderungen kommen da ungelegen, es sei denn, sie werden durch Verletzungen erzwungen. So wenig Adduono personell ändern möchte, so einfach strebt er an, sein Team spielen zu lassen. So hat er von eher körperbezogener Mann-gegen-Mann-Arbeit in der Abwehr auf Verteidigung der Zonen umgestellt. Das sei einfacher und der wenig riskantere Ansatz.

Gleichzeitig fordert er mehr Tempo – schneller spielen, härter spielen lautet die Maxime. Und die Heimspiele sollen weder Punkte liefern. Schon 2009, als er gekommen sei, sagt Adduono, verkündete er: „Niemand schlägt uns Zuhause.“ Das müssten alle verinnerlichen. Die Grundlagen dazu würden im Training gelegt.

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