DEG - Pinguine
Die Pinguine wachten in Düsseldorf zu spät auf und unterlagen mit 1:2. Foto: Birgit Häfner

Die Pinguine wachten in Düsseldorf zu spät auf und unterlagen mit 1:2. Foto: Birgit Häfner

Als die Fans der DEG (auf dem Foto rechts) noch von den Play-offs träumten, feierten die der Pinguine (auf dem Foto links) schon „Krieewelschen Karneval“.

Birgit Häfner, Bild 1 von 2

Die Pinguine wachten in Düsseldorf zu spät auf und unterlagen mit 1:2. Foto: Birgit Häfner

Düsseldorf. Seit Freitag steht fest, dass die Krefeld Pinguine ihre sportlich schwächste DEL-Saison als Tabellenletzter beenden werden. Durch die 1:2-Niederlage der Schwarz-Gelben in Düsseldorf können sie Platz 13 nicht mehr erreichen. Die Krefelder wachten erst in den letzten fünf Minuten auf. Patrick Galbraith war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel.

Rick Adduono entschied sich erneut für einen Wechsel im Tor. Das hatte seinen Grund: Galbraith stand schon beim 4:2-Sieg im ISS Dome am 13. November im Tor. Der Däne spielt erfolgreich in Düsseldorf. Vor ziemlich genau einem Jahr, am 28. Februar 2016, machte der 30-Jährige sein bestes Spiel im Trikot der Pinguine und ließ beim 1:0-Sieg nach Penaltyschießen kein Gegentor zu. An diese Leistung knüpfte Galbraith am Freitag zu Beginn an. Von der ersten Minute an stand er im Blickpunkt, Maximilian Kammerer gab nach nur fünf Sekunden den ersten gefährlichen Schuss ab.

Im Mitteldrittel schießt die DEG weniger, dafür aber effektiver

Nach der 1:2-Pleite bei der Düsseldorfer EG können die Krefelder Platz 13 nicht mehr erreichen.
Die Pinguine wachten in Düsseldorf zu spät auf und unterlagen mit 1:2. Foto: Birgit Häfner

Die Pinguine wachten in Düsseldorf zu spät auf und unterlagen mit 1:2. Foto: Birgit Häfner

Als die Fans der DEG (auf dem Foto rechts) noch von den Play-offs träumten, feierten die der Pinguine (auf dem Foto links) schon „Krieewelschen Karneval“.

samla, Bild 1 von 2

Als die Fans der DEG (auf dem Foto rechts) noch von den Play-offs träumten, feierten die der Pinguine (auf dem Foto links) schon „Krieewelschen Karneval“.

Die Düsseldorfer mussten gewinnen, wollten sie sich die theoretische Chance auf Platz zehn bewahren. Das war den Spielern aus der Landeshauptstadt anzumerken, sie gewannen fast jeden Zweikampf und brachten das Krefelder Tor immer wieder in Gefahr. Zu Beginn des Mitteldrittels hatte Nick St. Pierre in Überzahl die erste gute Gelegenheit, doch Niederberger lenkte den abgefälschten Schuss noch über die Querlatte (21.). Die Gastgeber blieben spielbestimmend, hatten aber nicht mehr so viele Torchancen. Dafür waren sie aber effektiver in der Chancenverwertung. Bernhard Ebner tauchte vor Galbraith auf und der Verteidiger brachte die Scheibe am Torhüter zur Düsseldorfer Führung vorbei (30.).

Umicevic trifft erst sechs Minuten vor Spielende zum 1:2

Die Pinguine überstanden zwei Unterzahlspiele, mussten aber vor der Drittelpause noch den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Daniel Weiß schloss einen Konter erfolgreich ab (39.).

Die 500 KEV-Fans empfingen ihr Team mit „Wir wollen Euch kämpfen sehen“-Rufen aus der Kabine, doch es dauerte bis sechs Minuten vor Spielende, ehe Dragan Umicevic verkürzte (54.). Als Rob Collins in der vorletzten Minute auf die Strafbank musste, nahm Adduono den Keeper vom Eis. Die Pinguine vergaben 1,8 Sekunden vor Spielende durch Mike Collins die letzte Chance zum Ausgleich. Am Ende sollte es für die zu spät aufgewachten Pinguine nicht mehr reichen – sie verloren den dritten Saisonvergleich gegen die DEG.

Tor Mathias Niederberger (Felix Bick)

Abwehr Stephan Daschner, Bernhard Ebner - Tim Schüle, Tim Conboy - Henry Haase, Marco Nowak - Kurt Davis

AngriffMaximilian Kammerer, Rob Collins, Drayson Bowman - Daniel Kreutzer, Manuel Strodel, Brandon Yip - Norm Milley, Eduard Lewandowski, Chris Minard - Alexander Preibisch, Daniel Weiß, Alexej Dmitriev

Tor Patrick Galbraith (Niklas Treutle)

Abwehr Tim Hambly, Nic St. Pierre - Mikko Vainonen, Mike Little - Kyle Sonnenburg, Maximilian Faber - Mike Schmitz

Angriff Martin Schymainski, Daniel Pietta, Herberts Vasiljevs - Mike Collins, Marco Rosa, Dragan Umicevic - Mike Mieszkowski, Christian Kretschmann, Kevin Orendorz - Philipp Kuhnekath, Martin Ness, Mark Mancari

 

Schiedsrichter Marcus Brill (Zweibrücken) und Rainer Köttstorfer (Rosenheim)

Zuschauer 10.538

Tore 1:0 (29:40) Ebner (Dmitriev), 2:0 (38:14) Weiß (Strodel, Schüle); 2:1 (54:43) Umicevic (Rosa, St. Pierre)

Strafminuten DEG 4 - Krefeld 8

 

Das letzte Saisonspiel der Pinguine morgen gegen Wolfsburg im König-Palast können Sie bei uns im Internet im Liveticker ab 13.30 Uhr verfolgen unter wz.de/krefeld

Am Sonntag treten die Schwarz-Gelben bereits um 14 Uhr zum letzten Saisonspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg an. Im Mittelpunkt wird die Verabschiedung von Herberts Vasiljevs stehen. Der 40-Jährige beendet am Sonntag seine Ausnahmekarriere, in der er die letzten zwölf Jahre ununterbrochen für die Schwarz-Gelben auflief.

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