Die Pinguine haben nur wenig Zeit zum Regenerieren. Bereits heute geht es gegen Wolfsburg.

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Andreas Driendl (l.) attackiert den Berliner T.J. Mulock.

Andreas Driendl (l.) attackiert den Berliner T.J. Mulock.

Eibner

Andreas Driendl (l.) attackiert den Berliner T.J. Mulock.

Krefeld. Die Krefeld Pinguine kehrten erst spät vom Gastspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Berliner Eisbären zurück. Staus auf der Autobahn 2 zwischen Magdeburg und Hannover sorgten dafür, dass die Eishockey-Cracks erst nach einer rund neunstündigen Busfahrt gegen drei Uhr in der Nacht zum Montag wieder in Krefeld eintrafen. Chefcoach Rick Adduono beorderte seine müden Krieger daher erst eine Stunde später zur morgendlichen Übungseinheit in die Eishalle. Und da waren bis auf die langzeitverletzten Serge Payer und Dusan Milo alle Pinguine an Bord, zwar nicht gerade ausgeschlafen und was Kapitän Herberts Wasiljews, Richard Pavlikovsky und Boris Blank betrifft, zudem gesundheitlich leicht angeschlagen.

Diestagabend wartet bereits die nächste Hürde in der Aufholjagd

Zur Erholung bleibt den Pinguine allerdings nicht viel Zeit. Denn bereits am Dienstagabend (19.30 Uhr) wartet mit dem Heimspiel im König-Palast gegen die Grizzly Adams Wolfsburg die nächste Hürde in der Aufholjagd im Play-off-Rennen. Wobei vor allem die Fans auf eine ähnlich begeisternde Vorstellung der Pinguine hoffen dürften wie im Eröffnungsdrittel im jüngstenHeimspiel gegen Hannover.

Dann sollten sich die Krefelder allerdings auf ihre Tugenden besinnen, die ihnen im Verlauf der Partie in Berlin zunehmend abhanden gekommen sind. "Da haben wir Fehler gemacht, die uns in den Spielen zuvor nicht unterlaufen sind. Das hat uns letztlich den Sieg gekostet", sagte Adduono, der u.a. monierte, dass seine Mannen nach starkem Beginn die Checks nicht mehr zu Ende gefahren und sich leichtfertige Puckverluste erlaubt hätten. So etwas wird von einem Topteam wie den Eisbären halt eiskalt bestraft.

Für die Begegnung mit den Wolfsburgern wird Adduono, der nach zwei Dritteln am Sonntag schon munter durchwechselte, seine Angriffsreihen heute erneut leicht verändern. So soll Lynn Loyns einen nordamerikanischen Angriffsblock mit Charlie Stephens und Rob Globke bilden, derweil Andreas Driendl die vierte Reihe mit Marcel Noebels und André Huebscher vervollständigen soll. Als überzähliger Stürmer vervollständigt Philip Riefers den Kader.

Tor: Langkow (Kovacic), Abwehr: Pavlikovsky, Rourke, Schopper, Fahey, Grönvall, Cespiva, Akdag; Angriff: Blank, Pietta, Wasiljews; Loyns, Stephens, Globke; Verwey, Hager, Endraß; Huebscher, Driendl, Noebels; Riefers

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