Mit 2:3 haben die Pinguine bei den Ice Tigers aus Nürnberg das Nachsehen.

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Josh Meyers (M.) hält Nürnbergs Patrick Reimer in Schach.

Josh Meyers (M.) hält Nürnbergs Patrick Reimer in Schach.

Schönberger

Josh Meyers (M.) hält Nürnbergs Patrick Reimer in Schach.

Nürnberg. Die Krefeld Pinguine haben am Sonntag mit der 2:3-Niederlage bei den Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg die sechste Auswärtsniederlage in dieser Saison kassiert. KEV-Trainer Rick Adduono hatte nach der Länderspielpause von seinem Team gefordert, auswärts besser und vor allem auch defensiver aufzutreten. Bis sieben Minuten und 47 Sekunden vor Schluss schien der KEV dieses Vorhaben auch mit drei Punkten umzusetzen. Dabei hatte sich die personelle Situation durch den kurzfristigen Ausfall von Kyle Sonnenburg noch weiter verschärft. Mit nur fünf Verteidigern traten die Schwarz-Gelben in Nürnberg an und mussten zu Beginn des Spiels direkt eine doppelte Unterzahl überstehen. Oliver Mebus und Thomas Supis saßen auf der Strafbank, als Pföderl freistehend am leeren Tor vorbeischoss.

Torhüter Duba erwischt erneut einen guten Tag Doch nachdem die Krefelder wieder fünf Feldspieler auf dem Eis hatten, zog Martin Schymainski frei auf Nürnbergs Torwart Reimer zu, der jedoch im Eins-gegen-Eins die Oberhand behielt. Die Pinguine hatten dem Druck der Hausherren jetzt mehr entgegenzusetzen, mussten hinten aber immer wieder auf Tomas Duba vertrauen, der einmal mehr einen guten Tag erwischte. Das Mitteldrittel startete dann mit einem Paukenschlag. Fischer bediente Schymainski mit einem traumhaften Querpass, und der Stürmer brachte sein Team gegen den irritierten Reimer in Führung (23.). Doch wie so oft in dieser Saison kassierten die Pinguine postwendend nach einer Führung ein Gegentor. Reinprecht brauchte nur 37 Sekunden, um die Führung des KEV wieder zu egalisieren. Als die Gäste dann ebenso wie die Hausherren am Anfang gerade dabei waren, eine doppelte Überzahl zu verspielen, traf Daniel Pietta aus zentraler Position zur erneuten Führung für das Adduono-Team (34.). Weil die Krefelder Defensive danach wieder sehr aufmerksam agierte, hielt der knappe Vorsprung auch bis ins Schlussdrittel. Dort stand dann erneut Duba im Mittelpunkt, der gegen Reinprecht (41.) und Kubertanz (45.) mit dem Schoner und der Fanghand auf dem Posten war.

Tor: Duba (Klein), Abwehr: Fischer, Mebus; Meyers, Supis; Weihager, Sturm: Schymainski, Pietta, Courchaine; Vasiljevs, Driendl, Sofron; Methot, Long, Beechey; Hauner, Kretschmann, Mieszkowski

Daniels, Vogl

4090

0:1 (22:59) Schymainski (Fischer), 1:1 (23:36) Reinprecht (Reimer, Klubertanz), 1:2 (33:24) Pietta (Beechey, Methot), 2:2 (52:13) Wyman (Reinprecht), 3:2 (55:58) Locke (Kaufmann)

Nürnberg 6, Krefeld 10

Sieben Minuten vor dem Ende war der tschechische Torwart aber gegen einen Schuss von Wyman chancenlos, da Ehliz ihm die Sicht versperrte. Locke gelang dann knapp vier Minuten vor dem Ende nach einem Bully-Gewinn von Kaufmann von der blauen Linie aus in Überzahl der späte Siegtreffer für die Ice Tigers, der den KEV um den gerechten Lohn in einem guten Auswärtsspiel brachte.

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