Die Krefelder haben am Dienstag gegen den amtierenden Meister im vierten Saisonduell die zweite Niederlage kassiert. Am Ende hieß es 1:3.

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Charlie Stephens, Topscorer der Pinguine, blieb am Dienstag ohne Torerfolg.

Charlie Stephens, Topscorer der Pinguine, blieb am Dienstag ohne Torerfolg.

Charlie Stephens, Topscorer der Pinguine, blieb am Dienstag ohne Torerfolg.

Andreas Bischof, Bild 1 von 2

Charlie Stephens, Topscorer der Pinguine, blieb am Dienstag ohne Torerfolg.

Krefeld. Drei Treffer von Tyson Mulock haben den Krefeld Pinguinen am Dienstagabend im Meisterschaftsspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Eisbären aus Berlin das Genick gebrochen. Am Ende stand so eine 1:3 (1:1, 0:2, 0:0)-Niederlage, durch die die Krefelder wertvolle Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition in den Play-offs liegen ließen.

Sinan Akdag und André Huebscher waren zwar am Dienstagmittag rechtzeitig von der U20-WM in Kanada zurückgekommen, ihre Eishockey-Ausrüstung aber leider nicht. So waren sie zum Zuschauen verurteilt. Dabei hatten sich beide schon auf einen Einsatz gegen die Berliner gefreut. Außerdem musste Richard Pavlikovsky wegen seiner Erkrankung passen. Dafür waren wenigstens Chris Heid und Youngster Joel Keussen mit an Bord. Dennoch rückte Shay Stephenson in die Defensive, verteidigte an der Seite von Dusan Milo.

Das erste Glanzlicht in der Partie, der eine Schweigeminute für den verstorbenen Pinguine-Gesellschafter Heinz-Josef Fabri vorausgegangen war, setzte er gleichwohl in der Offensive. Denn nachdem Charlie Stephens die erste Großchance ungenutzt gelassen hatte, weil Berlins Goalie Rob Zepp bei seinem Rückhandschuss noch die Fanghand an den Puck brachte und diesen übers Tor lenkte (8.), war Stephenson ausgerechnet im über die Saison gesehen meist schwachen Überzahlspiel erfolgreich.

Benjamin Proyer vergibt die große Chance zur 2:0-Führung

Stephens hatte die Scheibe zu Vasiljevs gepasst, der sah den freistehenden Stephenson, der den Puck zur Führung unters Gebälk hämmerte (10.). Nur fünf Minuten später hatte Youngster Benjamin Proyer gar das 2:0 auf dem Schläger, doch nach Querpass von Jim Fahey verzog er freistehend. Die Strafe folgt fast auf dem Fuß, Mulock markierte im Anschluss an ein von Rankel gewonnenes Bully das 1:1 (16.) für die Berliner, die durch Walker, Quint und Beaufait bereits gute Chancen vergeben hatten.

Im Mittelabschnitt gingen die Mulock-Festspiele weiter. Erst traf der Berliner mit einem verdeckten Schuss zum 1:2 (26.), just als Stephenson eine Strafe abgesessen hatte, und nur 95 Sekunden später war Mulock nach Vorlage von Busch zum dritten Mal an diesem Abend erfolgreich. Zwar nahm Krefelds Coach Igor Pavlov sofort eine Auszeit, ließ statt Keussen nun Daniel Pietta an der Seite von Heid verteidigen, erfolgreicher lief es für die Gastgeber dadurch allerdings nicht.

Tor: Langkow (Kovacic); Abwehr: Milo, Stephenson; Fahey, Fortin; Heid, Keussen; Sturm: Vasiljevs, Stephens, Blank; Loyns, Payer, Verwey; Hager, Pietta, Proyer; Endraß, Riefers, Driendl

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Piechaczek

1:0 (9:02) Stephenson (Vasiljevs, Stephens/5-4), 1:1 (15:51) Mulock (Rankel), 1:2 (25:30) Mulock (Felski), 1:3 (27:05) Mulock (Busch)

Pinguine: 14; Berlin: 12

Die Pinguine wirkten schwerfällig, kamen gegen die munter wirbelnden und kombinationssicheren Eisbären nie richtig in die Zweikämpfe und verloren zuweilen vor dem eigenen Tor völlig die Ordnung. Dennoch hatten die Gastgeber Chancen. Allein Roland Verwey scheiterte dabei allerdings dreimal an Zepp (29./38.).

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