Der 18-jährige Darren Mieszkowski feiert sein Debüt in der DEL, stürmt an der Seite von Pietta und Umicevic.

Pinguine - Wolfsburg
Sein erster Einsatz in der DEL begann 45 Sekunden nach dem Auftaktbully: Darren Mieszkowski.

Sein erster Einsatz in der DEL begann 45 Sekunden nach dem Auftaktbully: Darren Mieszkowski.

Jochmann, Dirk (dj)

Sein erster Einsatz in der DEL begann 45 Sekunden nach dem Auftaktbully: Darren Mieszkowski.

Krefeld. Zwei Punkte für die Krefeld Pinguine! Beim 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen Wolfsburg holten die Schwarz-Gelben zwei Mal einen Rückstand auf. Den doppelten Punktgewinn können die Krefelder ihren beiden Schweden im Team verdanken. Greger Hanson sorgte mit einem Doppelpack im Schlussdrittel für die Verlängerung. Dort traf Dragan Umicevic zum Sieg. Mit zwölf Punkten Rückstand auf Platz zehn bei noch vier ausstehenden Spielen ist die Play-off-Chance nur noch eine theoretische.

Sonderlob von Trainer Adduono für den Debütanten

Zum Duell gegen die Niedersachsen waren im Vergleich zu Sonntag gerade einmal die Hälfte der Plätze besetzt. Das Verletzungspech der Pinguine hielt auch am Dienstag an. Marcel Müller konnte aufgrund einer Beinverletzung, die er sich am Sonntag gegen München zugezogen hatte, nicht auflaufen. Da auch Diego Hofland und Christoph Gawlik weiterhin ausfielen, feierte Darren Mieszkowski sein DEL-Debüt. Der jüngere Bruder von Stürmer Mike, der auch zum Lazarett der Schwarz-Gelben gehört und gerade einmal fünf Saisonspiele bestreiten konnte, spielte im bisherigen Saisonverlauf für die DNL-Mannschaft des KEV und für Drittligist Herne. Er ist jedoch seit Saisonbeginn auch mit einer Förderlizenz für die Pinguine ausgestattet.

Das Pech der anderen ist das Glück für Mieszkowski, denn ohne die Ausfälle wäre er nicht in den Kader berufen worden. Der 18-Jährige nahm den Platz von Müller ein und stürmte zusammen mit Umicevic und Daniel Pietta. 45 Sekunden waren gespielt, da stand Mieszkowski erstmals auf dem Eis. Sein erster Wechsel in der höchsten deutschen Spielklasse war vielversprechend. Zunächst jagte er Wolfsburgs Top-Verteidiger Jeremy Dehner den Puck ab, ließ den Wolfsburger anschließend mit einer Körpertäuschung ins Leere laufen bevor er die Scheibe verlor.

Auch im Anschluss ließ Mieszkowski sein Potenzial erkennen. Im zweiten Drittel hatte er seine erste große Möglichkeit, scheiterte aber am Wolfsburger Torhüter Felix Brückmann (26.). Auch in der Schlussphase fand er im Torhüter seinen Meister (54.). Nach Spielende bekam der 18-jährige ein Sonderlob von Adduono. Nach dem tollen Debüt bestimmt heute jedoch wieder der Alltag das Leben von Mieszkowski, denn er muss wieder die Schulbank drücken.

Tor: Klein (Pätzold);

Abwehr: Davis - Seifert, Trivellato - St. Pierre, Vainonen - Nordlund, Keussen;

Sturm: Orendorz - Ness - Schymainski, Umicevic - Pietta - D. Mieszkowski, Miller - MacKay - Grygiel, Hanson - Feser - Trettenes

Tore: 0:1 (5:33) Weiß (Pfohl, Wurm), 0:2 (31:58) Weiß (Riefers), 1:2 (35:32) Schymainski (Nordlund - 4:5), 2:2 (47:35) Hanson (Feser, Davis), 2:3 (49:55) Höhenleitner (Furchner, Likens), 3:3 (55:44) Hanson (Davis), 4:3 (62:27) Umicevic (St.Pierre, Pietta)

Schiedsrichter Kopitz, Schukies

Zuschauer 2 828

Strafen Krefeld 4, Wolfsburg 2

Das Spiel der Pinguine am Freitag gegen Nürnberg können Sie bei uns im Internet im Liveticker ab 19 Uhr verfolgen unter wz.de/krefeld

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