Das Pavlov-Team holt sich beim 6:4 gegen Straubing wichtige Punkte im Kampf um die Play-offs.

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Heftige Attacke des Straubinger Torwart Markus Janka (rechts/früher Krefeld), der Roland Verwey mit seinem Schläger zu Fall bringt.

Heftige Attacke des Straubinger Torwart Markus Janka (rechts/früher Krefeld), der Roland Verwey mit seinem Schläger zu Fall bringt.

Raiko Gayk

Heftige Attacke des Straubinger Torwart Markus Janka (rechts/früher Krefeld), der Roland Verwey mit seinem Schläger zu Fall bringt.

Krefeld. Die Krefeld Pinguine haben den zweiten Sieg an diesem Wochenende gefeiert. Gegen die Straubing Tigers setzte sich das Team von Trainer Igor Pavlov nach einigen Anlaufschwierigkeiten und späteren Nachlässigkeiten mit 6:4 (1:1, 3:0, 2:3) durch.

Das waren drei ganz wichtige Punkte im Play-off-Rennen der Deutschen Eishockey Liga (DEL), denn jetzt haben die Pinguine auch den vierten Platz wieder in Reichweite.

Die Paradereihe im Sturm war nach der Rückkehr von Charlie Stephens wieder komplett. Patrick Hager wich in die Reihe mit Serge Payer und Andreas Driendl aus. Doch an Offensivkraft schienen die Gastgeber nach diesen Umstellungen nicht gewonnen zu haben.

Die Bayern erwiesen sich wieder einmal als unbequemer Gegner

Die Pinguine kamen nur schwer in die Gänge, vielleicht weil sie wussten, dass sie sich nach den Siegen der Eisbären und der DEG Metro Stars am Nachmittag keinen Ausrutscher leisten durften - ausgerechnet gegen die Straubing Tigers, die im Kampf um die Pre-Play-offs in der Vorsaison mit einem Überraschungssieg in der Rheinlandhalle die Krefelder endgültig aus der Spur gebracht hatten.

Und wie schon im ersten Vergleich der laufenden Spielzeit, als sich die Pinguine im ersten Heimspiel zu einem 4:3-Erfolg gemüht hatten, erwiesen sich die Bayern auch Sonntagabend wieder als höchst unbequemer und schwer zu spielender Gegner.

Tor: Langkow (Kovacic), Abwehr: Milo, Pavlikovsky; Fahey, Fortin; Heid, Akdag; Riefers; Sturm: Vasiljevs, Stephens, Blank; Hager, Payer, Endraß; Verwey; Driendl, Pietta; Huebscher, Stephenson, Loyns,

Oswald

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0:1 (4:42) Bassen (Maloney, Canzanello), 1:1 (18:39) Milo (Vasiljevs, Pietta), 2:1 (22:05) Lyons (Stephens, Fahey), 3:1 (32:09) Vasiljevs (Hager, Blank), 4:1 (39:22) Stephens (Stephenson), 5:1 (42:32) Akdag (Pietta), 6:1 (49:03) Payer (Endraß, Driendl), 6:2 (50:33) Trew (Dunham, Hussey/5-4), 6:3 (54:45) Elfring (Lehner, Hussey), 6:4 (55:44) Frosch (Lehner) Strafminuten: Pinguine 12; Tigers 10

Erst recht, nachdem die Gäste mit freundlicher Unterstützung der Gastgeber früh in Führung gegangen waren (5.). Daniel Pietta entschied sich, dem Zweikampf mit Canzanello aus dem Weg zu gehen.

Der Puck kam zum Ex-Krefelder Maloney, der bediente Bassen, gegen dessen Schuss Scott Langkow keine Abwehrmöglichkeit hatte.

Die Folge war ein eher blindes Anrennen der Pinguine, die leichtfertig mit ihren Chancen umgingen, selbst eine 5:3-Überzahl ungenutzt ließen und von Glück sagen konnten, dass Dusan Milo vor zur Drittelpause per Schlagschuss der Ausgleich gelang (19.), weil Straubings Torhüer Janka den Puck durch die Fanghand rutschen ließ.

Erst als Pavlov Hager wieder zu Vasiljevs und Blank stellte, Stephens die Reihe mit Lyons und Stephenson komplettierte, wurde die Offensivarbeit produktiver.

Loyns (23.) brachte die Gastgeber prompt in Führung, der Widerstand der Straubinger erlahmte zusehends. Vasiljevs, dessen Treffer erst nach Videobeweis anerkannt wurde (32.), und Stephens, der 38 Sekunden vor der zweiten Drittelpause Maß nahm, stellten die Weichen endgültig auf Sieg.

Sinan Akdag (43.) und Serge Payer (50.) erhöhten auf 6:1, ehe die Pinguine im Gefühl des Sieges die Zügel schleifen ließen und Trew (51.), Elfring (55.) und Frosch (56.) die Niederlage für Straubing erträglicher gestalten konnten.

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