Erstes Training in der Ostravar-Aréna: Torhüter Patrick Galbraith stand am Dienstag auf dem Eis.

Erstes Training in der Ostravar-Aréna: Torhüter Patrick Galbraith stand gestern auf dem Eis.
Die Mannschaft beim ersten Training am Nachmittag in der Ostravar-Aréna.

Die Mannschaft beim ersten Training am Nachmittag in der Ostravar-Aréna.

Timo Nicklaus

Die Mannschaft beim ersten Training am Nachmittag in der Ostravar-Aréna.

Krefeld. Im Ausland zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Testspiele sind das eine, für Sportler geht aber wohl nichts über den Vergleich mit Top-Teams aus dem Ausland. Den Krefeld Pinguinen war die gute Laune auf der Abfahrt zum Champions League-Spiel bei Vitkovice Ostrava (heute 17.30 Uhr) anzumerken.

Vor lauter Aufregung kann da auch mal der Personalausweis vergessen, wie es bei Marcel Müller am Morgen der Fall war. Doch die Pinguine kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen, auch nicht eine Stunde Verspätung beim Abflug ins polnische Katowitz. Spieler und Trainer ließen sich die Laune nicht vermiesen.

Die Begegnung mit Vitkovice Ostrava ist eines der wichtigsten Spiele der Saison und das, obwohl die eigentliche DEL-Saison noch nicht einmal angefangen hat. Im dritten Anlauf soll es gerade in einem Eishockey-Land wie Tschechien zum ersten Mal klappen mit einem Sieg in der K.o.-Phase.

Trainer Fritzmeier schwärmt vom Auftritt im Eishockey-Land Nr. 1

Dass alle Beteiligten motiviert sind, ist selbstverständlich. Denkt Trainer Franz Fritzmeier an das Spiel heute, gerät der 36-jährige aber gar ins Schwärmen: „Ich fühle mich echt geehrt, in dieser Arena heute spielen zu dürfen. Hier ist Eishockey die Sportart Nummer eins, es macht unglaublichen Spaß. Für einen Trainer ist so ein Spiel das höchste.“

Bis auf Patrick Klöpper und die beiden Schmitz-Brüder Mike und Tom, sowie den Langzeit-Verletzten Martin Schymainski reisten alle mit nach Tschechien, auch Torhüter Patrick Galbraith. Beim Training am Dienstagabend war er dabei, ob es auch für das Spiel heute reicht, entscheidet sich erst kurz vor knapp, meint Fritzmeier: „Er ist ein Turniertorwart. Ich hoffe, dass es reicht.“ Später am Abend, nach dem Training, sah es danach aber nicht aus.

Die lange Zeit im Flugzeug und im Bus nutzte der 36-jährige, um noch einmal per Video den Gegner zu studieren. Der 2:0-Hinspielsieg gilt als Vorbild, aus dem die Pinguine einiges mitnehmen können. Fritzmeier: „Ostrava ist taktisch gut eingestellt. Im Hinspiel haben wir eine starke Leistung gezeigt, daran müssen wir auch heute wieder anknüpfen.“

Noch vor dem Spiel heute Abend steht eine kleine Einheit um 10 Uhr morgens an. Auf das Mittagessen folgt die Videoanalyse, bevor es dann um 15.30 Uhr auf die 500 Meter in Richtung Eisstadion geht.

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