Daniel Pietta erzielte den Siegtreffer für die Pinguine.
Daniel Pietta erzielte den Siegtreffer für die Pinguine.

Daniel Pietta erzielte den Siegtreffer für die Pinguine.

Bischof, Andreas (abi)

Daniel Pietta erzielte den Siegtreffer für die Pinguine.

Krefeld. Es ist geschafft! Die Krefeld Pinguine haben den dritten Heimsieg der Saison eingefahren. Sie benötigten gegen die Iserlohn Roosters allerdings die Verlängerung, in der Daniel Pietta nach genau 100 Sekunden zum 3:2 traf. Zuvor verpassten es die Krefelder ihre Überlegenheit auch in Torerfolge zu verwandeln.

Der Rückstand auf Platz 10 ist auf zehn Punkte angewachsen.

Nach der schwachen Leistung der Pinguine in Nürnberg zeigten sich die Spieler selbstkristisch. Marcel Müller, der bei der 0:5-Niederlage mit einem Fehlpass den vierten Gegentreffer einleitete, sagte: „Es war eine unakzeptable Leistung. Das müssen wir gegen Iserlohn wieder gut machen.“ Den Worten folgten Taten, Pietta vergab nach nur zwölf Sekunden einen Alleingang (1.). Auch in den Folgeminuten gab es Chancen im Minutentakt, aber wie so oft ließen die Schwarz-Gelben beste Chancen aus. Sinnbildlich war die 5.Spielminute. Dragan Umicevic setzte mit zwei hervorragenden Pässen seine Mitspieler ein, doch zuerst war Mike Collins am langen Pfosten überrascht, Sekunden später verstolperte Marco Rosa, der am Sonntag seinen 35.Geburtstag feierte, vor dem leeren Tor. Im Gegenzug nutzten die Iserlohner einen Konter zur Führung durch Blaine Down. Es war der erste Torschuss der Sauerländer, die Krefelder hatten zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Mal auf Gäste-Torhüter Chet Pickard gezielt (5.). Außer dem Auslassen der Chancen, auch als sie für 96 Sekunden mit zwei Spielern mehr auf dem Eis standen, war den Schwarz-Gelben kein Vorwurf zu machen. Gegenüber Freitag waren sie engagiert und auch körperlich präsent.

Im Mitteldrittel spielten die Roosters zunächst besser mit, Dylan Wruck traf den Pfosten (26.). Doch dann brachten sich die Sauerländer durch Disziplinlosigkeiten um die Führung. Mark Mancari schloss in Überzahl eine herrliche Kombination über Pietta und Müller, der den Puck durch seine Beine weiterleitete, zum 1:1 ab (35.). Sekunden später verlor Blair Jones die Nerven. Er streckte Martin Schymainski mit einem Check gegen den Kopf nieder. Die Schiedsrichter schickten Jones vorzeitig unter die Dusche. In Überzahl traf Mancari mit einem Direktschuss den Helm von Pickard. Das Plastik vom Kehlkopfschutz brach, Pickard musste benommen vom Eis geführt werden (36.). Der Torhüter wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, konnte aber nach einer kurzen Untersuchung gemeinsam mit der Mannschaft die Heimreise antreten. Matthias Lange rückte zwischen die Pfosten und musste direkt hinter sich greifen. Rosa fälschte – noch in Überzahl – einen Schuss von Mike Collins zum 2:1 ab (39.). Troy Milam gelang im letzten Drittel in Iserlohner Überzahl der 2:2-Ausgleich (46.). Ex-Pinguin Boris Blank (58.) und Schymainski (59.) hatten den Sieg für ihre Teams auf dem Schläger, doch es dauerte bis in die Verlängerung, ehe Pietta die Fans erlöste.

Tor: Treutle (Galbraith); Abwehr: Faber – Hambly, Little – Vainonen, Sonnenburg – Klubertanz, Kretschmann; Sturm: Müller – Pietta – Schymainski, Collins – Rosa – Umicevic, Vasiljevs – Koziol – Mancari, Orendorz – Ness – Mieszkowski

Bauer, Iwert

4 608

0:1 (4:32) Down (Larsson, D.Orendorz), 1:1 (34:42) Mancari (Müller, Pietta – 4:3), 2:1 (38:02) Rosa (Collins, Hambly – 5:4), 2:2 (45:06) Milam (Caporusso, Button – 5:4), 3:2 (61:40) Pietta (Hambly, Umicevic)

Krefeld 6, Iserlohn 19 + 10 Dziurzynski + Spieldauer Jones

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