Die Pinguine gewinnen in Hamburg dank zweier Treffer von Allan Rourke.

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Der KEV gewinnt in Hamburg.

Der KEV gewinnt in Hamburg.

Raiko Gayk

Der KEV gewinnt in Hamburg.

Krefeld. Hamburg ist für die Krefeld Pinguine ein gutes Pflaster. Auch das zweite Aufeinandertreffen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit den Freezers entschieden die Pinguine gestern für sich und fügten den Hamburgern nach fünf siegreichen Begegnungen damit die erste Niederlage zu. Allan Rourke sicherte den Gästen mit seinem Treffer nach 3:12 Minuten in der Verlängerung den glücklichen 3:2 (2:0, 0:1 0:1, 1:0)-Erfolg.

Ein Befreiungsschlag, ließ Kapitän Herberts Wasiljews nach der Partie wissen, sei dieser Sieg noch nicht gewesen. "Aber die Mannschaft hat Moral gezeigt und verdient zwei Punkte gewonnen", so der Lette weiter. Indes mussten die Pinguine wie so oft um diesen knappen Erfolg zittern. Wieder einmal gaben sie eine eigentlich beruhigende Führung aus der Hand und hatten letztlich in der Overtime das bessere Ende für sich.

Trainer Jiranek reißt die Paradereihe auseinander

Trainer Martin Jiranek hatte nach der 2:4-Niederlage gegen Iserlohn reagiert und die zuletzt wenig produktive Paradereihe mit Wasiljews, Charlie Stephens und Boris Blank auseinandergerissen. Youngster Marcel Noebels, der in den vorangegangenen Begegnungen überzeugt hatte, agierte neben Wasiljews und Blank, während Stephens im dritten Block gemeinsam mit Rob Globke und wechselweise Andreas Driendl und André Huebscher spielte.

Eine Umstellung, die sich schon im Eröffnungsdrittel auszahlen sollte. Auch wenn die Hamburger in Form von Fortier, der allein auf Pinguine-Goalie Scott Langkow zulief und scheiterte, die erste Großchance zu verzeichnen hatten (5.). Doch spätestens nach Janne Grönvalls Schuss, der sein Ziel nur knapp verfehlte, waren die Krefelder im Spiel. Und die neuformierte dritte Reihe funktionierte zusehends besser und sorgte mit einem Doppelschlag binnen 68 Sekunden für eine beruhigende Pausenführung. Zunächst legten Huebscher und Stephens Verteidiger Rourke den Puck mustergültig auf, der zum 1:0 vollendete (18.). Dann passte Huebscher bei einem Konter auf Globke, der das 2:0 folgen ließ (19.).

Doch die Pinguine machten es selbst spannend. Zahlreiche Möglichkeiten blieben erneut ungenutzt, Fahey scheiterte frei vor Pellentier, Globke traf nur die Latte. Und die Hamburger witterten spätestens nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Kuhta, der nur rund 90 Sekunden nach Drittelbeginn erfolgreich war, wieder Morgenluft (22.). Fortier hätte schon im Mitteldrittel das 2:2 markieren können, doch scheiterte er mit einem Penalty an Langkow. Nur 98 Sekunden benötigten die Gastgeber, um dann im Schlussabschnitt doch noch den Ausgleich zu erzielen. Dabei gab Langkow beim Torschuss von Manning keine glückliche Figur ab. In der Verlängerung hatten die Pinguine dann mehrfach den Siegtreffer auf dem Schläger, ehe Rourke die Seinen erlöste.

Langkow (Kovacic), Abwehr: Pavlikovsky, Grönvall; Fahey, Rourke; Akdag, Schopper, Cespiva; Angriff: Noebels, Wasiljews, Blank; Verwey, Pietta, Endraß; Globke, Stephens, Huebscher; Driendl

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Brill

0:1 (17:45) Rourke (Huebacher, Stephens), 0:2 (18:53) Globke (Huebscher, Stephens), 1:2 (21:31) Kuhta (Wilm), 2:2 (41:38) Manning (Fortier, Dotzler), 2:3 (63:12) Rourke (Pietta, Stephens/4-3)

Hamburg: 12; Pinguine: 8

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