OB Frank Meyer (M.) – mit Pinguine-Trainer Franz-David Fritzmeier (l.) und Geschäftsführer Karsten Krippner – bekam Original-Handschuhe von Daniel Pietta, einen Schläger und einen Puck überreicht.
OB Frank Meyer (M.) – mit Pinguine-Trainer Franz-David Fritzmeier (l.) und Geschäftsführer Karsten Krippner – bekam Original-Handschuhe von Daniel Pietta, einen Schläger und einen Puck überreicht.

OB Frank Meyer (M.) – mit Pinguine-Trainer Franz-David Fritzmeier (l.) und Geschäftsführer Karsten Krippner – bekam Original-Handschuhe von Daniel Pietta, einen Schläger und einen Puck überreicht.

Bischof, Andreas (abi)

OB Frank Meyer (M.) – mit Pinguine-Trainer Franz-David Fritzmeier (l.) und Geschäftsführer Karsten Krippner – bekam Original-Handschuhe von Daniel Pietta, einen Schläger und einen Puck überreicht.

Krefeld. Ausgerüstet mit einem Eishockeyschläger, dick gefütterten Orginal-Handschuhen von Nationalspieler Daniel Pietta und einem Puck verließ Oberbürgermeister Frank Meyer den von Kristian Peters-Lach moderierten Sponsorentalk der Pinguine im Business Club des König-Palasts.

Gemeinsam mit DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke und Pinguine-Geschäftsführer Karsten Krippner stand Krefelds erster Bürger gut eine Stunde vor einer großen Zahl von Sponsoren Rede und Antwort: „Der KEV ist ein Pfund, das wir überall in die Waagschale werfen können. Ich habe für die kommende Saison schon einige Besuche geplant, zuletzt erst mit meinem Amtskollegen aus der Partnerstadt Venlo.“

Obwohl ausgemachter Uerdinger und Liverpooler Fußballfan verwies Meyer darauf, den Sport insgesamt zu mögen und wies ihm eine bedeutende Rolle zu. „Auch wenn die Saison unter dem Strich nicht so gut gelaufen ist, waren zum Abschluss 7000 Fans da, die sich von der Mannschaft verabschieden wollten.

Ich mag Sport in Stadien mit vielen Zuschauern.“ DEL-Geschäftsführer Tripcke sieht Fernsehvertrag als Quantensprung Meyer betonte zudem, wie wichtig ihm positive Merkmale von Krefeld sind, über die man positiv spricht, die eine hohe Reichweite haben und interessant sind. All das sei bei den Pinguinen gegeben.

Fast noch wichtiger befand Meyer allerdings die Innensicht innerhalb der Seidenstadt: „Die Pinguine tragen dazu bei, eine Krefelder Identität zu schaffen und zu bewahren. Sie sind eben eine starke Marke.“ Gernot Tripcke erläuterte ausführlich den neuen Fernsehvertrag, der zukünftig Live-Spiele in Sport 1 und eine höhere Reichweite garantiert. Er sieht den Vertrag als Quantensprung in der Vermarktung des Eishockeys, der damit auch eine breitere Plattform für potentielle Sponsoren darstelle.

Pinguine-Geschäftsführer Karsten Krippner fand zunächst kritische Worte, die für ihn auch Ansporn seien: „In dieser Saison war kein Derby ausverkauft, das kann einfach nicht sein.“ Er berichtete zudem von der anstehenden Lizenzierung und eben der großen Herausforderung, neue Sponsoren zu finden: „Ich bin immer und überall mit offenen Armen empfangen worden. Die Pinguine sind die stärkste Marke in Krefeld.“

Keine weiteren Transfers vor Ende April Vor der Talkrunde hatte schon Trainer Franz-David Fritzmeier Einblick in die Planungen gegeben. So seien vor Ende April keine Entscheidungen bei weiteren Transfers zu erwarten.

Sein Hauptaugenmerk liege allerdings auf Torjägern und Spielmachern: „Die Last kann nicht nur auf der ersten Reihe liegen.“ Sehr wohl wolle er es aber mit seinem Trainerstab schaffen, das fitteste Team der DEL zu stellen, was mit Sicherheit zusätzliche Punkte bringen würde.

Bereits am kommenden Mittwoch beginnt deshalb das Sommertraining, in das er sich aktiv mit einmischen wolle. Beliebter Trainingsort am Freitag wird dafür die Himmelstreppe mit 359 Stufen in Neukirchen-Vluyn sein: „Wir müssen frühzeitig die Basis für Athletik, Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit legen.“ ps

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