Der Pinguine-Geschäftsführer arbeitet am Montag an den letzten Unterlagen – am Dienstag gibt er den Antrag in Düsseldorf ab.

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Krefeld. Am Montag wird gescannt. Highnoon auf der Geschäftsstelle der Krefeld Pinguine, um alle Unterlagen für die Lizenzierung abzuschließen. Am Dienstag muss das Konstrukt abgegeben werden. Bis 17 Uhr müssen alle Unterlagen bei der ASNB Revisions & Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorliegen. Das Büro prüft im Auftrag der Deutschen Eishockey Liga alle Anträge der Clubs. Pinguine-Geschäftsführer Karsten Krippner wird unweit des Eisstadions an der Brehmstraße in Düsseldorf die Lizenzierungsunterlagen persönlich abgeben. Alle Dokumente müssen digital und in Papierform vorliegen.

Auch aus der Vorsaison müssen Unterlagen eingereicht werden

Am Montag sitzt Krippner mit dem Steuerberater der Pinguine abschließend zusammen. Er sagt: „Das ist anders nicht möglich. Es gibt Arbeiten, die müssen kurzfristig erledigt werden. Zudem sind einige Unterlagen erst seit diesem Monat fertig.“ So etwa die Unbedenklichkeits-Bescheinigungen der Krankenkassen. Meint, dass alle Beiträge ordnungsgemäß abgeführt wurden. Bei immerhin 15 Kassen waren die Profis der Pinguine versichert. Denn für die neue Lizenz müssen zwingend auch Unterlagen aus der abgelaufenen Spielzeit eingereicht werden. Krippner: „Von 13 Kassen liegt die Bescheinigung vor. Bei zweien haben wir sie gerade angemahnt.“

Der Antrag auf eine neue Lizenz besteht im wesentlichen aus zwei Merkmalen – denen aus der abgelaufenen Spielzeit mit dem Jahresabschluss und den Krankenkassenbescheinigungen. Der Jahresabschluss ist ein vorläufiger, weil das Geschäftsjahr am 30. April endet und bis dato noch nicht alle Rechnungen eingegangen oder auch bezahlt sind. Und dem, was für die Spielzeit 2016/17 geplant ist.

Auszüge aus dem Handelsregister und vom Finanzamt

Wesentlicher Bestandteil ist der Etat mit Verträgen der Sponsoren, der Spieler, der Spielstätte und den zu erwartenden Zuschauereinnahmen. Dazu ein Club-Profil mit der Organisationsstruktur von Aufsichtsrat bis zu den Gesellschaftern sowie ein Auszug aus dem Handelsregister und einer vom Finanzamt, aus dem ersichtlich ist, dass der Club dort keine Rückstellung hat.

Da die Pinguine momentan erst rund drei Viertel der Planstellen des Kaders personell fixiert haben, ist für die offenen Planstellen im Posten Spielertat ein Jahresgehalt mal Faktor der mutmaßlich noch zu verpflichteten Spieler hinterlegt. Fünf bis sechs Profis werden noch kommen. Rund drei Wochen wird die Prüfung der Unterlagen aller DEL-Clubs in Anspruch nehmen, danach werden die Bescheide verschickt. Entweder mit dem Persilschein – alles in Ordnung. Oder aber Auflagen durch die DEL. Wenig später wird dann der Spielplan erstellt. Am Montag aber wird erst einmal final alles digitalisiert.

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