Den Krefeld Pinguinen ist im vierten Anlauf der erste Sieg im Jahr 2016 gelungen. In einer mäßigen Begegnung setzten sich die Schwarz-Gelben mit 5:2 gegen die Schwenninger Wild Wings durch. Zum ersten Mal in dieser Saison gelangen den Pinguinen drei Tore in Überzahl.

Eishockey KEV Krefeld Pinguine - Schweningen; König-Palast, Westparkstr.; Mark Hurtubise
Mark Hurtubise jubelt über das 1:0.

Mark Hurtubise jubelt über das 1:0.

Bischof, Andreas (abi)

Mark Hurtubise jubelt über das 1:0.

Krefeld. Franz-David Fritzmeier entschied sich für Istvan Sofron als überzähligen Kontingentspieler. Robin Weihager stand wieder im Kader und spielte als Verteidiger, wodurch Oliver Mebus als siebter Verteidiger keine Eiszeit bekam.

Die Pinguine hatten sich für das Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten einiges vorgenommen. Daniel Pietta scheiterte mit einem Alleingang an Dimitri Pätzold (4.). Im ersten Powerplay scheiterte Mark Hurtubise zunächst noch aus kurzer Distanz, beförderte jedoch den Nachschuss zum 1:0 über die Linie (5.). Die Pinguine blieben spielbestimmend, verpassten es aber den zweiten Treffer nachzulegen. Patrick Klein verlebte in den Anfangsminuten einen ruhigen Abend. Der 22-jährige musste erst bei einem Konter über Andreé Hult erstmals eingreifen (11.). Drei Minuten später musste er dennoch den Puck aus seinem Kasten holen. Yared Hagos hatte unglücklich für Simon Danner aufgelegt. Der Schwenninger Kapitän schoss zwar am Tor vorbei, doch der Puck prallte von der Bande vor das Tor, wo Robert Brown unbedrängt zum 1:1 einschießen konnte (14.). Henrik Eriksson vergab die erneute Führung für die Schwarz-Gelben – der Schwede scheiterte mit zwei Schüssen an Pätzold (17.).

Der zurzeit verletzte Steve Hanusch war mit dem ersten Drittel seiner Mannschaft nicht vollständig zufrieden: „Das Spiel ist noch etwas zerfahren, aber ich bin mir sicher, dass wir gewinnen.“ Danach sah es in den ersten Minuten des Mittelabschnitts zunächst nicht aus. Damien Fleury (21.) und Danner (24.) hatten die Gästeführung auf dem Schläger. Doch die Pinguine konnten sich am Sonntagabend auf ihr Powerplay verlassen. Eriksson erzielte nach schönem Rückhandzuspiel von Pietta mit einem trockenen Flachschuss die 2:1-Führung (28.). Danach gab es Chancen auf beiden Seiten, doch beide Torhüter hielten alle Schussversuche der gegnerischen Angreifer. Das änderte sich 49 Sekunden vor Drittelende. Pietta zog mit der Rückhand vor das Tor und spitzelte die Scheibe aus spitzem Winkel am verdutzten Pätzold vorbei zum 3:1 ins Netz (40.).

Den Schwarzwäldern gelang durch Fleury zu Beginn des Schlussdrittels der Anschlusstreffer (43.). Damit zog Fleury in der Torjägerliste mit Martin Schymainski gleich – beide Torjäger haben jeweils 19 Treffer erzielt. Doch die Krefelder konnten sich auf ihr Überzahlspiel verlassen. Mike Collins traf in numerischer Überlegenheit zum 4:2 (49.). Pech hatten beide Mannschaften vier Minuten vor Spielende, als Christian Kretschmann und Philipp Schlager im Gegenzug nur die Latte trafen (56.). Pietta sorgte vier Sekunden vor Spielende mit einem Schuss ins leere Tor für den Endstand (60.). Mit diesem Sieg liegen die Pinguine in der Tabelle nur noch zwei Punkte hinter den Schwenningern.

Pinguine Tor: Klein (Galbraith); Abwehr: Weihager - St. Pierre, Valentine - Fischer, Supis - Sonnenburg, Mebus; Sturm: Schymainski - Pietta - Eriksson, Collins - Hurtubise - Hauner, Vasiljevs - Driendl - Meisinger, Kretschmann - Hagos

 
Schiedsrichter Bauer, Rohatsch
 
Zuschauer 3664
 
Tore 1:0 (4:26) Hurtubise (Hauner, Driendl - 5:4), 1:1 (13:08) Brwon (Danner, Schlager), 2:1 (27:31) Eriksson (Pietta, St. Pierre - 5:4), 3:1 (39:11) Pietta (Driendl, Sonnenburg), 3:2 (42:19) Fleury (Schlager, Hult), 4:2 (48:19) Collins (Hurtubise, Driendl - 5:4), 5:2 (59:56) Pietta (Vasiljevs)

Strafen Krefeld 4, Schwenningen 10
 

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