Pinguine gehen arg dezimiert in die Partie mit den Eisbären.

Andreas Driendl (l.). im Duell mit dem Eisbären T.J.Mulock. Ob der Pinguine-Stürmer allerdings heute eingesetzt werden kann, ist fraglich.
Andreas Driendl (l.). im Duell mit dem Eisbären T.J.Mulock. Ob der Pinguine-Stürmer allerdings heute eingesetzt werden kann, ist fraglich.

Andreas Driendl (l.). im Duell mit dem Eisbären T.J.Mulock. Ob der Pinguine-Stürmer allerdings heute eingesetzt werden kann, ist fraglich.

Eibner, Bild 1 von 2

Andreas Driendl (l.). im Duell mit dem Eisbären T.J.Mulock. Ob der Pinguine-Stürmer allerdings heute eingesetzt werden kann, ist fraglich.

Krefeld. Als wäre die Aufgabe am Dienstagabend (19.30 Uhr) gegen den amtierenden Titelträger Eisbären Berlin nicht schon schwer genug, so gehen die Krefeld Pinguine fast mit dem letzten Aufgebot in die Partie der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Jim Fahey, Richard Pavlikovsky, Dusan Milo, Patrick Hager, Lynn Loyns und Boris Blank (gesperrt) stehen Chefcoach Rick Adduono definitiv nicht zur Verfügung.

Andreas Driendl, bei dem am Dienstagmorgen noch eine Kernspintomographie durchgeführt wird, droht wegen einer Knieverletzung ebenfalls auszufallen. Und ob Rob Globke, der am Montag einige Runden auf dem Eis drehte, eine am Freitag erlittene Gehirnerschütterung überwunden hat, das müssen die Ärzte erst noch entscheiden. Kommt es ganz dicke, hat Adduono gegen Berlin nur noch neun Angreifer zur Verfügung.

Coach Rick Adduono muss seine Angriffsreihen erneut umstellen

Wie Adduono die einzelnen Blöcke zusammenstellen wird, konnte er am Montag naturgemäß noch nicht sagen. "Wir werden das erst nach dem Vormittagstraining entscheiden. Eventuell stelle ich einen jungen Spieler zusammen mit zwei Routiniers in eine Reihe", sagte der Coach, der hofft, dass zumindest bei Globke und Driendl Entwarnung gegeben werden kann. Gleichwohl ist zumindest der erste Powerplay-Block durch die Sperre für Boris Blank gesprengt. "Dabei haben wir drei Tage lang intensiv an unserem Überzahlspiel gearbeitet", sagte Adduono, dem in Pavlikovsky, Milo und Fahey bereits die drei besten "Blueliner" im Powerplay fehlen.

Chancenlos sieht der Coach seine Mannen gleichwohl nicht - der Personalmisere zum Trotz. "Wir müssen und werden einen Weg finden, um Berlin zu schlagen", sagte Adduono fast trotzig. Dazu gehört auch ein schneller Abschluss gerade in Überzahl. "Wir müssen schneller schießen und die Scheibe nicht so oft hin und her laufen lassen", sagte Adduono.

Es trifft sich ganz gut, dass auch die Berliner nicht in Bestbesetzung antreten können. Der kanadische Stürmer und NHL-Veteran Jeff Friesen (38 Scorerpunkte) kassierte beim 6:3-Sieg der Eisbären in Mannheim eine Spieldauerdisziplinarstrafe und ist wie Blank heute gesperrt.

Für das vierte rheinische Derby in dieser Spielzeit mit den DEG Metro Stars am kommenden Freitagabend im König-Palast sind bislang rund 4100 Tickets verkauft worden.

Als vierter Spieler in der Liga-Historie bestreitet heute der Berliner Sven Felski sein 800. Spiel in der DEL. Vor dem 35-jährigen Stürmer haben die magische Marke bislang nur Andreas Renz, Mirko Lüdemann (beide Köln) sowie Tino Boos (Hannover) erreicht.

Zudem müssen die Berliner auf Nationalverteidiger Frank Hördler (Knieverletzung) verzichten. Angesichts der Tiefe im Kader der Berliner allerdings weitaus leichter zu verkraften als der gewaltige Aderlass der Pinguine.

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