Krefeld Pinguine verspielen gegen Mannheim eine 2:0-Führung und verlieren 3:4.

Krefeld. Nachdem die Krefeld Pinguine in Iserlohn eine 3:0-Führung verspielt und noch mit 3:4 verloren hatten, brachte das Team von Rick Adduono am Sonntag gegen die Mannheimer Adler einen 2:0-Vorsprung nicht über die Zeit. Am Ende stand eine bittere 3:4 (2:0, 0:2, 1:2)-Heimniederlage im Kampf um die Pre-Play-offs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Ein schwerer Rückschlag. Denn mehr als zwei Punkte im Durchschnitt müssen die Krefelder in der Endphase der Hauptrunde pro Partie auf der Habenseite verbuchen, um einen Platz unter den ersten zehn zu erreichen.

Pinguine starten unbeeindruckt und gehen früh in Führung

Zumindest schienen die Pinguine von der Niederlage in Iserlohn nicht beeindruckt. Von Beginn an übernahmen die Gastgeber das Kommando und gingen früh in Führung. Michail Kozhevnikov zog im Powerplay von der blauen Linie ab, der Puck schlug von einem Schlittschuh abgefälscht hinter Goalie Brathwaite im Mannheimer Gehäuse ein (5.).

Auch der zweite Treffer fiel in numerischer Überzahl. Boris Blank überwand Brathwaite mit einem Schuss ins kurze Eck (10.). Die Mannheimer wirkten keinesfalls geschockt, kamen vor allem in Überzahl zu ihren Torchancen. Dabei hatte Papineau mehrfach einen Treffer auf dem Schläger, scheiterte jedoch am reaktionsschnellen Scott Langkow.

Doch zunehmend schien den dezimierten Pinguinen ein wenig die Kraft auszugehen. Die Adler wurden stärker, Langkow bekam mehr Arbeit, auch weil seine Teamkollegen nicht wie gewohnt in die Zweikämpfe, weil meist einen Schritt zu spät kamen. Wer weiß, hätte Charlie Stephens Brathwaite bei einem Break zum 3:0 überwinden können? So kämpften sich die Gäste zurück. Als André Huebscher binnen weniger Minuten das zweite Mal auf der Strafbank saß, markierte Spylo das 1:2 (31.), mit dem Treffer von Frobes, der völlig freistehend eiskalt vollendete, war knapp drei Minuten später die Partie wieder offen.

Zwar kamen die Pinguine mit frischem Elan ins Schlussdrittel, hatten auch diverse Möglichkeiten, doch die Adler schlugen binnen drei Minuten zweimal eiskalt zu. Robinson blockte einen Schlagschuss von Benedikt Schopper, hatte freie Bahn und ließ Langkow keine Chance (45.). Machtlos war der Goalie auch bei einem Schlagschuss von Trepanier zum 4:2 (48.). Die Pinguine steckten nicht auf und konnten sich auf ihr Powerplay verlassen. Stephens markierte den dritten Treffer in Überzahl zum 3:4 (55.). Danach machten die Hausherren noch einmal mächtig Druck, weitere Treffer wollten jedoch nicht mehr fallen.

Krefeld Pinguine: Tor: Langkow (Kovacic) Abwehr: Fahey, Kozhevnikov; Rourke, Schopper; Akdag, Grönvall; Cespiva Angriff: Verwey, Stephens, Endraß; Globke, Pietta, Blank; Huebscher, Payer, Riefers

1:0 (4:08) Kozhevnikov (Stephens, Endraß/5-4), 2:0 (9:37) Blank (Fahey, Pietta/5-4), 2:1 (30:53) Spylo (Trepanier/5-4), 2:2 (34:03) Forbes (Arendt), 2:3 (44:22) Robinson, 2:4 (47:20) Trepanier (Hedlund, Methot), 3:4 (54:18) Stephens (Fahey, Rourke/5-4)

Strafzeiten: Pinguine: 14, Adler: 22 + 10 für Martinec Schiedsrichter: Looker Zuschauer: 3.909

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